Monatsarchiv: Januar 2014

Ampeln und Punkte.. mach ich jetzt den Ernährungsführerschein oder wie?

So komme ich mir zumindest vor. Vergangenen Dienstag gabs die Einführung in die Ernährung in der Umstellungsphase. Die startet nämlich am kommenden Mittwoch. Und wir sollen vorab die Gelegenheit haben uns Pläne zu erstellen, die dann, bevor es richtig ernst wird, am Dienstag nochmal gegegecheckt werden. Basis für alle essentechnischen Entscheidungen ist ab jetzte das kleine Heftchen namens Ernährungsbegleiter. Es enthält auf zig Seiten und in zwei Sortierungen eine Übersicht über viele (nicht alle) Lebensmittel und deren Bepunktung nach der Optifast-Ernährungspyramide. Die leht sich an jene der DGE an und ist gaaanz anders als die die ich vor nicht allzu langer Zeit bei Logi kennengelernt habe. Wie schön wäre es wenn man sich hier endlich einig wäre.. naja. so heisst es also nochmal auf Start und lernen was ich jetzt darf und was nicht und wieviel und wann und überhaupt.

Jedes Lebensmittel bekommt einen Wert an Punkten zugeordnet, wie bei den WeightWatchern (ohne dass ich das kennen würde). Und zwar gibt es grüne, gelbe und rote Punkte (deshalb Ampel). In die grüne Gruppe fallen Lebensmittel bei denen hauptsächlich die Kohlenhydrate relevant sind, also Gemüse und Obst, Nudeln und Brot..gelb steht für hauptsächlich Eiweiß, also Fleisch, Fisch, Milchprodukte etc. Unter rot fallen dann Fette aber auch Süßigkeiten und Alkohol. ?.natürlich gibt es auch zahlreiche Kombinationen..so ganz durchschaue ich es nicht..zumal ich mich bislang auch nur mit den Sachen befasst habe die von allem wenig Punkte haben. in den ersten beiden Wochen sind es nur wenige rote, noch weniger grüne und noch weniger gelbe. So komme ich aber für den Ersatz eines Beutels, was jetzt 2 Wochen lang der Fall ist, auf ein Mahl von z.B. 400g Gemüse, 250g Hühnchen in 1 TL Öl gebraten und noch 1 Blutorange..das ist doch mal was..Beim Gemüse kann man sich regelrecht austoben, da geht sehr viel, Salat ebenso.. natürlich ohne üppige Dressings aber da Essig und Senf in Maßen nicht berechnet werden und ein TL Öl notfalls reicht, geht hier auch einiges.. man muss nur kreativ sein.

Mittwoch gehts bei mir jedenfalls mit Sauerkraut los, das gärt ja schon seit Wochen bei mir vor sich hin..Natürlich gibts dazu noch keine Mettwurst oder Kasseler aber ein paar magere Schinkenwürfel dürfen es schon werden..oder eben Hähnchen.. hab ich noch nie zusammen gegessen, bin aber neugierig obs schmeckt.. Vor kurzen hab ich noch ein Rezept für Lachs mit Sauerkraut gesehen.. aber der Lachs muss noch ein paar Wochen warten.. Freitags gibts aber Seelachs, der ist drin und den kann ich mir an meinem Gleittag frisch auf dem Markt holen..ob der dann Sauerkraut oder doch eher Salat sieht ..warten wirs ab.

Leckeres wie Käse geht erstmal nur in extrem fettreduzierten Sorten, ich werd mal sehen was es da zu kaufen gibt.Grundsätzlich hätte ich gerne eine Formel zum Berechnen der Punkte..das würde alles einfach machen. Nähwertangaben findet man ja überall, nur die Einsortierung ins Punktegerüst ist teilweise nicht einfach.. und im Begleiter steht eben nicht alles drin. leider.
Jedenfalls habe ich nun meinen ersten 7-Tage-Plan soweit fertig..
Generell klappts bislang ganz gut bin nun bei knapp 26 verlorenen Kilos..dank viel Nordic Walking in den letzten Wochen. Ein Traum wäre es in der Umstellungsphase noch unter die 100 zu kommen..das wären noch 11kg in 8 Wochen. Mal sehen. Fühle mich soweit gut, klar die Gelüste lauern überall..grade wenn man nun auch offiziell an Essen denken muss. Aber ich werd auch viel auf die verlorenen Kilos angesprochen weil man es einfach sieht..und ich merke auch vieles das anders, schöner..irgenwie neu ist..tolles Gefühl. Dafür lohnen sich die Entbehrungen allemal.
Gute Nacht für heut!

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I survived the festive season..

…loosing 4.7 kg!

Wenn das mal kein erfolgreicher Start ins Jahr 2014 war. Meine Herren, ich habe zwar nie viel über Weihnachten zugenommen, eher übers ganze Jahr.. aber fast 5 kg leichter zu sein nach den Feiertagen ist ein super Gefühl.. und immerhin über 20kg leichter als beim Start ins Jahr 2013! Das kann sich sehen lassen.

Klar war das nicht ganz einfach, eher fürchterlich schwer.. die ersten Tage gingen noch, hab fleißig mitgekocht und mich über die Gerüche gefreut..und auf meine salz- und fettfreie Hühnerbrühe mit Steinpilzen und Gemüse..schön durchgeseiht und somit ohne jegliche Feststoffe..die hab ich mir an den Feiertagen nämlich gekocht um nicht ganz so neidisch neben den Gans-und Hühnerfrikassee verspeisenden Anverwandten zu sitzen.. und sie war wirklich lecker.. auch der letzte eingefrohrene Rest am Neujahrstag noch..eine willkommene Abwechslung zu den Shakes und dank der nicht vorhandenen Salze und Fette auch nicht mehr als aromatisiertes Hühnerbadewasser. Und das halbe mitgekochte Huhn und all das Gemüse landete eben im Essen der Anderen.. das geht gut wenn man nicht alleine ist..

Aber dann kamen sie doch, die kleinen Ausrutscher.. betreffend vor allem beim Kochen stibitzte Fleischfitzel.. aus dem Hühnerfrikassee und einer in der Entstehung befindlichen Gulaschsuppe. Mag ich eigentlich nicht, aber so herrlich mit Zwiebeln und Pfeffer angebratenes Restfilet vom Fondue.. da konnte ich mich nicht bändigen..waren nur zwei Stückchen aber es tat mir schon leid als der Geschmack verflogen war. Hinterher riss ich mich zusammen, die „Jetzt ist es sowieso egal“-Attitüde hatte keine Chance und ich bin brav wieder auf Shakes weitergelaufen. Einmal hab ich mich noch an zwei selbstgemachten Brotsticks aus dem Rest-Pizzateig meines Verlobten zu Silvester vergriffen..das geb ich zu.. aber es hat sich gelohnt (mach immer Knoblauch, Oregano und Basilikum in den Teig). Danach war das Gelüst weg und ich hab brav weitergemacht. Man ist halt nur so stark wie man kann.. und die Situation war auch viel schwerer als hier bei mir zuhause, wo schlichtweg kein Essen ist, dass man stibitzen könnte. Bei Family und Verlobtem zuhause ist eben alles da, ständig Reste, man kocht für die anderen und ist viel mehr konfrontiert als im Arbeitsalltag wo man höchstens mittags beim Lunch mit Kollegen oder mal abends im Restaurant mit Freunden Essen sieht.. und dann nur Kantinenessen, eh nicht so begehrenswert. Geholfen hat mir aber vor allem auch der Austausch mit meinen Gruppenmädels währen der Ferienzeit.. die haben mich ganz ganz sicher vor dem ein oder anderen Ausrutscher bewahrt.. Ich bin eben doch ein Rudeltier. Und sehr glücklich diese Gruppe zu haben.

Klar stimmt mich das nachdenklich, denn später werde ich ja auch in Gegenwart von Essen leben und nicht immer stibitzen dürfen.. Denke ich jedoch an die jetzt schon um 2-3 Größen reduzierten Hosen und Blusen und das wirklich tolle Gefühl einer schon deutlich sicht- und spürbar erschlankten Figur muss ich sagen, so hart es wird, ich will diese 20kg nie nie nie wiedersehen.

Die ganzen 2 Wochen Urlaubszeit hab ich auch keinen Sport gemacht, nur Spaziergänge mit oder ohne Hund, kurz und lang.. sonst wäre vielleicht gewichtlich mehr passiert..naja mittwoch gings mit dem Schwimmen wieder los und Montag startet die Fitnessgymnastik wieder. Donnerstag abend Nordic Walking..Auf dass in den letzten 3 Wochen Beutel-pur-Phase nochmal richtig was geht..danach geht dann das langsame Ersetzen von Beuteln durch richtige Nahrung los.. das Erste was mir vorschwebt ist – lacht mich ruhig aus –  ne ordentliche Portion Sauerkraut. Da hab ich seit fast 2 Wochen richtig Lust drauf. Der Vorteil ist, wenn man es so isst wie ich es mag, also ohne den schmierigen Sabsch der das Kantinen-Kraut tränkt, es garnicht viele Kalorien hat und sich so auch größere Portionen anbieten. Klar, das so geliebte Mettwürstchen drin muss ich weglassen oder auf einen Fitzel reduzieren.. aber das Kraut an sich ist schon ne feine Sache..und deshalb hab ich es am WE einfach mal selber gemacht.. hoffe nur es wird was.. braucht aber wohl eh länger als ich mitrichtigem Essen noch warten muss.

Kann auch kaum noch die Finger von Kochbüchern lassen, konnte ich aber noch nie.. hab schon als Kind darin gelesen.. aber fast nie streng danach gekocht. Muss mich ja gut informieren was die Lebensmittel so an Kalorien mitbringen und wie ich bestmöglich kombiniere und die erstmal nur 160 Kalorien Beuteläquivalent nicht zu überschreiten.. Erfordert viel Planung, das ist bislang nicht so meins..bin eher spontan.. aber das sich sowieso alles dieses Jahr ändert und ich gute Planung auch für Hochzeit, Wohnung/Haus, Umzug etc. gebrauchen kann, lohnt es sich einen Planer aus mir zu machen.

Ich bin jedenfalls hochmotiviert für 2014. Bilder ? Voilá:

02.11.2013

2013.11.02

 

 

 

 

 

13.01.2014

2014.01.13

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