..und es ist hart.

Also wirklich, ich hatte ganz vergessen wie das Beuteltierdasein ist..nicht schön.

Jetzt ist erst die zweite von 6 wochen rum und ich kann an nix anderes denken, als wann ich endlich weider essen kann. hatte das icht so kompliziert in erinnerung. Es ist zwar in den zweiten Woche schon minimal besser als in der ersten aber „easy und gut zu schaffen“ ist was anderes.

ich ertappe mich tatsächlich fast täglich wie ichdoch nochmal in den Schränken spinkse, ob nicht doch was Essbares da ist. zum Glück ist das nicht mehr der Fall.. zumindest nix, was man auch mal eben so essen könnte…Das war am WE in Kobenz bei meinem Mann dann ganz anders.. Versuchungen ohne Ende.. aber es ging. Ich habe wie immer gekocht.. aber bis auf das Sauerkraut eher Gerichte, die ich nicht so mag.. z.B. meine erste selbst gekochte Erbsensuppe, eines seiner Lieblingsgerichte. Und da ich immer lästere, wie man sowas aus der Dose essen kann, das sei doch easy selbst zu machen, war es an der Zeit ihm das zu beweisen. Und es hat vortrefflich funktioniert, scheinbar können meine Kochkünste mit Dosensuppen konkurrieren..:o)..und Spaß gemacht. Vor allem weil ich kein Liebhaber der klassischen Erbsensuppe bin…zu deftig. Ich könnte mir da eher eine Variante aus frischen oder TK-Erbsen vorstellen, leicht.. mit Quäse und Spargel…jaja, da geht sie wieder mit mir durch, die Food-Fantasie..in nur 4 Wochen ist es ja so weit, ich kann und darf wieder für mich kochen. Dann auch in unserern schicken selbstgezimmerten Bambus-Küche in Koblenz. Da muss man einfach Lust auf Kochen haben, da sind wir uns einig.

Ich finde das richtig toll, mein Mann bekommt immer mehr Lust aufs selberkochen, bäckt jetzt auch selber Brot, sein Hauptnahrungsmittel. Hat er ja schon früher gemacht aber so ganz selbst und ohne Pülverchen ist schon was neues.

Brot ist das nächste gute Stichwort zum Thema Schmacht und Durchhalten.. Wir waren nämlich am Freitag über eine seiner Gesellschaften zum Backes eingeladen.. Da bäckt man in einem traditionellen alten holzbeheizten und ca. 400°C heißen Ofen Brot..drumherum wird diskutier, Wein probiert und genetzwerkt. Ich hab fleißig mit angepackt und Brote geknetet, wie alle, aber mit dem Hintergedanken, dass ich nicht wie alle anderen hinterher kräftig bei frischgebackenem Brot und Flammkuchen zugreifen werde.

Zugegeben, eine kleine Scheibe Brot mit etwas Butter hab ich mir dann doch gegönnt, es roch zu gut und ich war schon ca. 6h nach meiner letzten Mahlzeit einfach viel zu hungrig..zuhause gabs dann noch den ltzten Beutel und ich war zufrieden. Ein Brot habe ich mir auch mitgenomen, es wartet nun im Froster auf mich..wobei frisch und selberbacken ja immer noch das Beste ist. aber eine kleine Trophäe wollte ich dann doch haben.

Und diese liegt nun ja gut verwahrt in Koblenz im Eisschrank, wer weiß, ob ich mich sonst zurückhalten könnte. Mein Durchhaltevermögen war beim letzten mal soo gut. abgesehen von den kleinen Fleischfitzeln, die ich um Weihnachten stibitzt habe.. aber da waren ja auch schon mehrere Wochen rum.. nicht Tage.

Nunja, ich hoffe dass sich all die Schmachterei wenigstens auf der Waage gelohnt hat. Heute abend gehts wieder ins Zentrum: Wiegen, besprechen und Beutel tanken. Vorab trifft sich das Rudel zum gemeinsamen walken, bei dem Wetter ein Muß. Traut man meiner heimsichen Waage bewege ich mich schon unterhalbd er 100kg Grenze. Und auch der Blick in den Spiegel ist absolut zufriedenstellend. So muss es dann nur bleiben.

Nunja, die Waage zeigte ermunternde 98,6kg. Und das Gespräch mit Ärztin und Ernähungsberaterin ergab Folgendes: Da ich mir ziemlich sicher war,d as Vollfasten keine weiteren 4 Wochen stringent und ohne Ausrutscher durchhalten zu können werde ich ab heute bereits den ersten beutel durch richtiges Essen ersetzen. Puh… ich muss sagen, ich bin so erleichtert. Das heißt, ich kann am Tag fast 600g Gemüse/Obst, etwas Fett/Nüsse und z.B. bis zu 250g Hühnchen mit vier Beuteln kombinieren. Das, da bin ich mir sicher, halte ich ohne weiteres die nächsten 5 Wochen durch. Und werde trotzdem weiter abnehmen und im Anschluss wie geplant mit der weiteren Umstellung fortfahren.

Mir hat in der nur-Beutel-Phase einfach ein zu großes Stück Lebensqualität gefehlt durch den Vollverzicht auf Frisches, echtes Essen. Zumal man ja sehr viel gerlernt hat, wie man sich entsprechend gesund ernähren kann.

Nun habe ich die ersten Wochen Umstellung bzw. 4 Beutel + Nahrung hinter mir und bin zufrieden, weil es mir gelingt, weiter abzunehmen und zwar ohne den totalen Verzicht auf frisches Essen.

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Kategorien: Optifastblog, Uncategorized | Schlagwörter: , , , , | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „..und es ist hart.

  1. Kirtsen

    Hallo, ich muss hier mal Danke sagen. Gerade in der Zeit in der ich mich entschieden habe, ob ich nun am Optifastprogramm teilnehmen will, habe ich hier gelesen. Auch aufgrund Deiner Berichte habe ich mich dafür entschieden. Nun bin ich in der 4. Beutelwoche und es sind schon einige Kilos weg. Ich brauche erstmal kein Insulin mehr, und ich fange wieder an zu joggen. Herzlichen Dank, dass Du Deine Erlebnisse in diesem Blog mit der Internetgemeinde teilst.
    Ich hoffe es geht Dir gut mit den Beuteln und der einen Mahlzeit.
    Viele Grüße
    Kirsten

    • Hi Kirsten, danke für Deine lieben Worte!
      ja es geht mir soweit ganz gut, wenn ich auch manchmal einen Beutel mehr mir Essen ersetze. beim zweiten Mal darf man das, man kennt sich ja dann schon ganz gut aus. wie gesagt, dass Fasten ist beim zweiten Mal deutlich schwerer, weil man ja schon soooo viel weiß. aber es geht.
      Mal sehen wie es dir nächsten tage läuft, da geht es nach London.. ich werde berichten.. habe einen haufen Riegel und Beutel im Gepäck!

      halte durch, es lohnt sich und der aktuelle Erfolg ist ja schon Belohnung genug!
      Viele liebe Grüße!

    • Hi Kirsten,
      wie läuft es denn jetzt bei Dir?
      Liebe Grüße
      mrskbrock

      • Kirsten

        Hallo,
        inzwischen bin ich in Woche 30 von 52. Ich habe gerade eine Schulfreundin getroffen, die ich seit der 7. Klasse kenne. Sie meint, dass sie mich noch nie so schlank gesehen hat. Ich bin 48 und ich denke so umbei hat sie Recht. Mein Diabetes ist verschwunden!!!!!!! In den letzten 8 Wochen pendel ich immer so um das gleiche Gewicht, obwohl ich gerne noch 10 Kg abnehmen möchte und die ganze Punktezählerei geht mir etwas auf den Keks. Was Sport betrifft, muss ich sehen, dass ich mehr den Hintern hochbekomme, aber ich bin so fit, dass mich nur der gute alte Schweinehund abhält. 🙂
        Also, insgesamt geht es mir super. Wobei, die Wahrheit über den Erfolg wird sich ja erst in den nächsten Jahren herausfinden lassen. Aber bisher ist es wirklich das Beste, was mir passieren konnte.

        Wie sieht es denn bei Dir aus? Alle sagen immer, das 2. Mal ist ungleich schwerer. Inzwischen müsstest Du doch auch wieder „normal“ essen. Ich habe ja schon immer mal geschaut, ob ich mal was neues lese. Ich hoffe, es geht Dir gut.
        Viele liebe Grüße
        Kirsten

  2. SamRo

    Oh wie tröstlich, es geht mir genauso, ich war beim ersten Mal ein soooooo konsequentes Beuteltier und jetzt beim zweiten fällt es mir entsetzlich schwer, immer wieder erwische ich mich mit einem kleinen Bissen von irgendwas, trotzdem geht es vorwärts knapp 3,5 Kilo sind weg – 5 kg habe ich noch vor mir.
    Aber es ist hart

  3. Ja, verdammt hart.. Beuteln auf Dauer ist ja auch keine Lösung.. manchmal gibt’s die noch bei mir, wenn ich genau weiß, dass ich sonst Schrott essen würde, als Strafe sozusagen.. sorry Optifast.;o)
    Deshalb versuche ich es wieder mit aufschreiben und Punktezählen. wichtig ist Dranbleiben und nie nie nie nie aufgeben und sagen: jetzt ist’s eh egal. Das ist es nie. Es geht um uns und unsere Gesundheit und Zufriedenheit! Die sind nie egal.

    Auch wenn man noch nicht ganz am Ziel ist wie Du Kirsten (und ich auch): feier dich, gönn dir mal ne Stagnation. lass sich deinen Körper an dein neues Ich gewöhnen und geniesse Ihn. Du hast so viel erreicht,. Klopf Dir auf die Schulter, denn es stimmt. viele schaffen das nicht. Das sag ich nicht aus Arroganz sondern wie es wahr ist. Manchmal muss man sich selber loben, wir tun es ja auch bei allen, die etwas schaffen, oder? warum also nicht mal bei uns selbst.

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