Beiträge mit dem Schlagwort: abnehmen

..und es ist hart.

Also wirklich, ich hatte ganz vergessen wie das Beuteltierdasein ist..nicht schön.

Jetzt ist erst die zweite von 6 wochen rum und ich kann an nix anderes denken, als wann ich endlich weider essen kann. hatte das icht so kompliziert in erinnerung. Es ist zwar in den zweiten Woche schon minimal besser als in der ersten aber „easy und gut zu schaffen“ ist was anderes.

ich ertappe mich tatsächlich fast täglich wie ichdoch nochmal in den Schränken spinkse, ob nicht doch was Essbares da ist. zum Glück ist das nicht mehr der Fall.. zumindest nix, was man auch mal eben so essen könnte…Das war am WE in Kobenz bei meinem Mann dann ganz anders.. Versuchungen ohne Ende.. aber es ging. Ich habe wie immer gekocht.. aber bis auf das Sauerkraut eher Gerichte, die ich nicht so mag.. z.B. meine erste selbst gekochte Erbsensuppe, eines seiner Lieblingsgerichte. Und da ich immer lästere, wie man sowas aus der Dose essen kann, das sei doch easy selbst zu machen, war es an der Zeit ihm das zu beweisen. Und es hat vortrefflich funktioniert, scheinbar können meine Kochkünste mit Dosensuppen konkurrieren..:o)..und Spaß gemacht. Vor allem weil ich kein Liebhaber der klassischen Erbsensuppe bin…zu deftig. Ich könnte mir da eher eine Variante aus frischen oder TK-Erbsen vorstellen, leicht.. mit Quäse und Spargel…jaja, da geht sie wieder mit mir durch, die Food-Fantasie..in nur 4 Wochen ist es ja so weit, ich kann und darf wieder für mich kochen. Dann auch in unserern schicken selbstgezimmerten Bambus-Küche in Koblenz. Da muss man einfach Lust auf Kochen haben, da sind wir uns einig.

Ich finde das richtig toll, mein Mann bekommt immer mehr Lust aufs selberkochen, bäckt jetzt auch selber Brot, sein Hauptnahrungsmittel. Hat er ja schon früher gemacht aber so ganz selbst und ohne Pülverchen ist schon was neues.

Brot ist das nächste gute Stichwort zum Thema Schmacht und Durchhalten.. Wir waren nämlich am Freitag über eine seiner Gesellschaften zum Backes eingeladen.. Da bäckt man in einem traditionellen alten holzbeheizten und ca. 400°C heißen Ofen Brot..drumherum wird diskutier, Wein probiert und genetzwerkt. Ich hab fleißig mit angepackt und Brote geknetet, wie alle, aber mit dem Hintergedanken, dass ich nicht wie alle anderen hinterher kräftig bei frischgebackenem Brot und Flammkuchen zugreifen werde.

Zugegeben, eine kleine Scheibe Brot mit etwas Butter hab ich mir dann doch gegönnt, es roch zu gut und ich war schon ca. 6h nach meiner letzten Mahlzeit einfach viel zu hungrig..zuhause gabs dann noch den ltzten Beutel und ich war zufrieden. Ein Brot habe ich mir auch mitgenomen, es wartet nun im Froster auf mich..wobei frisch und selberbacken ja immer noch das Beste ist. aber eine kleine Trophäe wollte ich dann doch haben.

Und diese liegt nun ja gut verwahrt in Koblenz im Eisschrank, wer weiß, ob ich mich sonst zurückhalten könnte. Mein Durchhaltevermögen war beim letzten mal soo gut. abgesehen von den kleinen Fleischfitzeln, die ich um Weihnachten stibitzt habe.. aber da waren ja auch schon mehrere Wochen rum.. nicht Tage.

Nunja, ich hoffe dass sich all die Schmachterei wenigstens auf der Waage gelohnt hat. Heute abend gehts wieder ins Zentrum: Wiegen, besprechen und Beutel tanken. Vorab trifft sich das Rudel zum gemeinsamen walken, bei dem Wetter ein Muß. Traut man meiner heimsichen Waage bewege ich mich schon unterhalbd er 100kg Grenze. Und auch der Blick in den Spiegel ist absolut zufriedenstellend. So muss es dann nur bleiben.

Nunja, die Waage zeigte ermunternde 98,6kg. Und das Gespräch mit Ärztin und Ernähungsberaterin ergab Folgendes: Da ich mir ziemlich sicher war,d as Vollfasten keine weiteren 4 Wochen stringent und ohne Ausrutscher durchhalten zu können werde ich ab heute bereits den ersten beutel durch richtiges Essen ersetzen. Puh… ich muss sagen, ich bin so erleichtert. Das heißt, ich kann am Tag fast 600g Gemüse/Obst, etwas Fett/Nüsse und z.B. bis zu 250g Hühnchen mit vier Beuteln kombinieren. Das, da bin ich mir sicher, halte ich ohne weiteres die nächsten 5 Wochen durch. Und werde trotzdem weiter abnehmen und im Anschluss wie geplant mit der weiteren Umstellung fortfahren.

Mir hat in der nur-Beutel-Phase einfach ein zu großes Stück Lebensqualität gefehlt durch den Vollverzicht auf Frisches, echtes Essen. Zumal man ja sehr viel gerlernt hat, wie man sich entsprechend gesund ernähren kann.

Nun habe ich die ersten Wochen Umstellung bzw. 4 Beutel + Nahrung hinter mir und bin zufrieden, weil es mir gelingt, weiter abzunehmen und zwar ohne den totalen Verzicht auf frisches Essen.

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I’m beuteling again…

..und es läuft.

Ich hatte ganz vergessen wie fit und enthusiatisch man sich fühlt, wenn man fastet.. oder „modifiziert“ fastet. Das muss man derzeit ja betonen. Denn in der Zeit vor Ostern wird das schnell mit religiösem Fasten verwechselt..schön wärs, dann könnte ich dieses Jahr mal wieder bei den Ostereiern zuschlagen. Gab ja letztes Jahr schon keine, da waren die punktemäßig noch nicht drin. Und dieses Jahr wird über die Feiertage gebeutelt.

Naja, ich muss sagen, es läuft ganz gut, bis auf den Fakt, dass ich natürlich immer wieder Hunger habe, da hat sich nichts geändert. Hatte ich ja insgeheim schon gehofft. Aber mal ehrrlich wie soll man von so ein paar Shakes satt werden. Schaff ich bis heute nicht. Aber ich fühl mich fit und voller Energie und das Gewicht purzelt auch fleißig.. bin heute morgen bei 100,2kg!

Heißt: Es ging und geht unter der Woche gut, da ist man ja auch kaum mit Alternativen konfrontiert. Am WE ist das anders. Ich habe brav wieder gekocht um wenigstens etwas mit Essen zu tun haben zu können, das war kein Thema. Aber gestern nachmittags gings mit Freunden zum Flugplatz in Winningen, wo sie mit dem Flieger auf nen Besuch vorbeigekommenwaren, und da ist das Flugplatzrestauraunt ein wohl nicht allzu schlechter Grieche. Und beim Griechen…da riecht es nach Fleisch,..und Knoblauch.. lecker…gemein…

Das war schon hart, da einfach nur 20 min neben der Terrasse zu stehen. Wir haben da ja noch nichtmal gegessen.. aber es roch sooo gut. Und wie auch in der letzten Beutelphase fehlt mir schon nach ein paar Tagen das Fleisch. Vegetarier durch und durch könnte ich nie werden. Das wurde mir mal wieder ganz klar.

Aber ich habe durchgehalten und all das lecker Essen nur angeschaut.

Freitag war Pack-und Umzugsfahrt..bei einigen Stunden Kisten und Regale schleppen merkt man schon, dass 800kcal ziemlich wenig sind.. vor allem wenn man morgens ne Dreiviertelstunde schwimmen war.

Erstes Zwischenfazit als erneutes Beuteltier: ich glaube so schwer fiel es mir in der ersten Runde nicht…ich fühle mich zwar gut aber ich kämpfe extrem mit den Gelüsten..zumal man jetzt soo viele wenig kalorische Lebensmittel kennt, die man doch einfach mal so zwischen schummeln…Nein. Ich muss mich irgendwie mit Tee und Trinken im Allgemeinen ablenken. Wenn ich mal 12 Wochen geschafft habe, müssen doch 6 Wochen auch gehen.. Und mein erstes Gericht, das ist jetzt schon sicher, wird Spargel sein. Umstellungsphase und Spargelzeit beginnen nämlich zeitgleich…Zudem wartet zuhause in Koblenz auch noch eine nicht unwesentliche Menge frisches Sauerkraut auf mich…aber jetzt nicht zu viel dran denken!! Jetzt gibts erstmal noch 5 Wochen Beutel pur.

In dem Sinne. Prost! Ich mach mich an meinen 5. Flasche Tee heute…

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keeping it up…äh..down

ja, was denn nun?den guten spirit up, und das Gewicht down..das beschreibt es wohl am besten. Ich habe jetzt akut nicht unbedingt große Not, das Gewicht aktiv unten halten zu müssen, solange ich mich an meine Punktevogaben halte, bleibt es von alleine da. Und das obwohl ind er Sommerferienzeit fast alle meine regelmäßigen Sporttermine ausfallen und die ach so ambitionierten, dann geh ich eben ins Fitnessstudio-Vorsätze nur mäßig fruchten. Vorteil ist dabei wohl, das die Rennerei auf der Arbeit und auch die kräftezehrenden Teilumzugsaktivitäten der letzten Wochenenden den Sportverlust ausreichen zu kompensieren vermögen.

Na und die Zufriedenheit? Ist da, immer mal wieder wird man drauf angesprochen: das ist ja irre, Wahnsinn 40 kilo und so.. das motiviert. Aus die grade zwangsläufig nochmal eingeläutete Ausmistaktion des Kleiderschrankes gestern war schön: vieles ist einfach zu groß, obwohl schon in der Überganszeit gekauft..kommt auf den Markt bzw. unters willige Volk. So ist mein Kleiderschrank nochmal deutlich leerer geworden…und damit übersichtlicher, absolut ein Gewinn.

Zwischenzeitlich esse ich komplett Stufe 3, an manchen Tagen eine Herausforderung, an manchen Tagen immer noch zu wenig. Vielleicht geht  da nochmal mehr, aber jetzt muss ich erstmal schauen, dass ich das auch im Alltag gut eingehalten bekomme. Wobei der Alltag, also 5 Tage arbeiten, kein Thema sind, eher die Wochenenden und der anstehende Urlaub mit allen Feierlichkeiten. Man wurschtelt sich da schon manchmal durch. Denk ich an den Umzugstag, morgens Frühstück.. und dann erinner ich mich erst abends wieder an was..und viel zu wenig trinkt man an solchen Tagen auch.. naja, aber das ist ja nicht die Regel. Nun steht dann noch eine Woche Türkei inkl. türkischer Hochzeit von Freunden an.. da wirds sicher auch nochmal schwieriger .. naja und dann schon bald die eigene Hochzeit..das wird aber handlebar.. wir haben super Essen ausgesucht.. und schwierig ists da eher, sich nicht mal wieder Sekt und Wein hinzugeben.. das hätte aber wohl fatale Folgen, das habe ich bei der halben Flasche Champagner zum Einzug gemerkt.. die knockt einen komplett aus..man ist eben nix mehr gewöhnt.. gab ja seit Oktober bis auf eine Ausnahme keinen Alkohol. Fehlt mir aber nicht wirklich muss ich ehrlich sagen. Genau so wenig wie – absolut überraschend –  die Schokolade.. klar gibt es immer mal wieder einen sehnsüchtigen Blick zu den verführerischen Tafeln.. aber wenn man dann bedenkt wie wenig man davon essen dürfte bzw. wie viel man aufschreiben müsste wenn man sich die Menge einverleiben würde nach der es einem gelüstet.. da bleibt sie dann doch im Regal. Mag auch an dem gelegentlichen Verzehr der Optifast-Riegel liegen, die je schon schokoladig sind, und dem stark entölten Kakaopulver im Quark..aber richtiger Ersatz für die im letzten Post beschriebenen genüsslich gelutschten Riegel sind sie keinesfalls. Wie gesagt, so groß dass man ihnen nachgeben müsste sind die Gelüste bislang nicht…zum Glück.

Nee, nee, jetzt sind schon wieder Wochen vergangenen und der Post gammelte vor sich hin.. viel getan hat sich nicht. Man lebt eben in Stufe 3.

Die letzten 10 Tage war ich dann aber im Urlaub, in der Türkei, bei zwei Hochzeiten und bei beiden stand die flexible Kontrolle auf dem Plan.. man kann ja nix wiegen, weiß nicht immer was drin ist und punktet pi mal Daumen. Das hat aber gut geklappt. Im Urlaub hab ich sogar ein wenig abgenommen. Das macht mich schon stolz, immerhin zeigt es mir, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann und „kleine Sünden“ effektiv ausgleichen konnte. Im Urlaub hab ich dann auch nicht alles aufgeschrieben, es war aber auch immer sehr gleich, und da ich die kleinen Variantionen eh nicht korrekt hätte bepunkten können habe ich eben grob überschlagen. Und das Resultat konnte sich sehen lassen. Nun schreibe ich aber wieder fleißig, einfach auch schon weil es mir Sicherheit gibt. Aber es dürfen sich immer mal weider sonst eher gemiedene Produkte einschleichen.. z.B. gabs in der Türkei natürlich keinen fettarmen Quäse sondern eher weißen Käse, der definitiv viel mehr Fett hat.. aber da von wenig, und „notgedrungen“ fast nur Hühnchenfleisch und Fisch statt Schwein und Rindersteaks…das gleicht sich dann wieder sehr gut aus.. dazu viiiiiel Salat und Gemüse und viel Obst..und Öl an allem möglichen.. aber dafür wurden eben andere Fettquellen eingespart..

Jedenfalls stimmt es mich sehr optimistisch, dass sich fast 8 Tage ganz andere Ernährung nicht negativ ausgewirkt haben, zumindest was das Gewicht angeht.. denn sooo viel Sport haben wir ja auch nicht getrieben, das das alles hätte kompensieren können. Das ist ein gutes Gefühl, dass ich mit in die kommenden Wochen nehmen kann, die ja nicht weniger turbulent werden. Noch zwei wochen Arbeiten, dann letzte Vorbereitungen für die Hochzeit und im Anschluss 2 Wochen Geflitter im indischen Ozean,..sicher ohne Buffets, fettiger aber dafür auch sehr viel aktiver, mit Wanderungen, Schnorcheln und Vulkanbesteigung.. ich freu mich drauf.

Was ich aber doch gemerkt habe: der Genuss von „normalen“ Brötchen und gelegentlichem Kuchen statt des so liebgewonnenen Knäckebrots ließ wieder Müdigkeit und Heißhunger auftauchen.. Ich bin echt kein guter Verwerter dieser Kohlehydratquellen..Naja, muss ich ja auch nicht, wozu gibts Gemüse.. aber Diese Simits, Sesamkringel und kalorienmäßig in etwa mit den guten alten Laugenbrezeln zu vergleichen, sind einfach zu lecker..

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Finally….

..ich bin ein UHU (wiege weniger als 100kg…für die, die denken ich bin plötzlich so eine Art ehrwürdige Eule und freu mich drüber)

Eigentlich hasse ich diese albernen Bezeichnungen und Phrasen wie „in alte Gewohnheiten/Muster zurückfallen“, „die Ernährung umstellen“, etc.. aber ein UHU bin ich nun, offiziell seit vorvorletztem Dienstag, denn da zeigte auch die Waage im Zentrum zum ersten mal vor dem Komma nur noch 2 Stellen..und dahinter eine 5. Ein Wahnsinns-Gefühl. Wobei man sagen muss, es ist nur eine Zahl auf der Waage. Morgens, entleert und nackig auf der Waage hatte ich sie schon vor ein paar Tagen mal, aber eben nicht beständig..wie jetzt seit den Dienstag. Ein kleines Highlight in der Früh aber beim Frühstück schon wieder vergessen..was an sich zeigt, dass das Gewicht nicht alles ist. (Ge)Wichtig für mich ist eher die sich immer noch verändernde Form meines Körpers..also das er eine definierte hat. Und die sieht man und fühlt man, egal ob ich manchmal nur von links nach rechts laufe, mich im Spiegel oder nem Fenster seh , mich am Rücken kratze und dabei keine Röllchen und Poster fühle sondern feste Muskeln und Knochen.. unter schlabbriger Haut, klar, aber ich fühle sie .. und ich sehe sie. Oder ich sitz im Auto und sehe wie dünn meine Oberschenkel geworden sind.. oder pass einfach so in einen Stuhl mit Lehne..recht und links schnürt nicht nur nix ein, es bleibt auch noch Platz. irre.

Das mag für jemanden der nie so fett war wie ich nix Besonderes sein aber man muss sich mal vorstellen, dass ich ja eigentlich seit der Grundschule, 2./4. Klasse dick war. Nicht irre dick aber auch alles andere als schlank oder nur ein bisschen mollig. Ich kenn das also garnicht, wie das ist, so einen Körper zu haben. Und deshalb bin ich schon auf eine Größe 44746 stolz und hab kein Problem damit sie zu zeigen.. naja fast kein Problem, den Bikini, den ich mir schon gekauft habe werde ich mir erst noch ein bissl im Fitnessstudio erarbeiten. Aber ich hab am WE unzähliche gleichfigürliche gesehen, die ohne Bedenken „indermitteohne“ rumlaufen.. warum also ich nicht?

Shoppen wird auch grad zur Droge. Kein Wunder, ich kann einfach so in nen Laden gehen und muss nicht am Ende der Stange suchen sondern kann mittendrin  anfangen zu probieren. Das klingt normaler als es für mich ist. War am vorletzten Freitag mit Schwester und Mama shoppen, und wir waren in Läden wo ich früher nur andere mit Kleidern versorgt habe, für mich musste ich da nicht mal gucken und wenn es was in großen Größen gab, dann war man da mit zwei Blicken durch. Jetzt kann ich tatsächlich nicht nur selber gucken, ich habe Auswahl. Ich kann es mir leisten, wählerisch zu sein. Klingt jetzt vielleicht dramatischer als es ist, ich hab immer was zum Anziehen gefunden und musste auch aus Not nie was tragen das mies aussah. Aber es ist einfach eine Umstellung, in einem Laden wirklich gucken zu können, nicht vorher schon zu wissen, dass es eh nix gibt. So hab ich dann auch gleich ein schönes Kleid erstanden und Sonntags drauf stolz getragen. Bis zum Knie gehts..kräftige, muskulöse Waden habe ich immer noch, blaue Flecken, Tattoo und Kratzer auch.. aber das ist auch OK so, so dünne, grazile Stelzchen werde ich nie haben…da muss ich nicht drauf warten.

Am WE konnte ich sogar in meinem Kinderzimmerkleiderschrank shoppen gehen, da ging nämlich noch ein altes Jeanskleid von mir, das ich früher (ja, das darf man sagen, wenn es mehr als 10 Jahre zurück liegt, auch wenn man erst 32 ist.) sehr gerne getragen habe…zuletzt mit 15 glaube ich.. reingeschlüpft..und es passt..irres Gefühl.

Und beim Paddeln am WE war mal nicht meine Seite vom Boot die tiefste Stelle..auch cool. Man ist doch um einiges unbeschwerter unterwegs. Und auf den Fotos erschrickt man nicht angesichts der Masse die da erst richtig sichtbar wird.. man denk, joa, so seh ich jetzt aus. Früher ist mir auch immer erst auf Fotos so richtig klar geworden wie dick ich eigentlich bin. Man gewöhnt sich doch erschreckend schnell and ie einen umgebende Masse, man blendet sie schlichtweg aus. Und es sind dann immer Kleinigkeiten die einen erinnern, was die Realität ist. Ein Stuhl, der garnicht soo eng aussieht, es dann aber doch ist. Ein Drehkreuz bei dem man sich seitlich dreht um nicht anzustoßen.. und auf das man hinterher ungläubig guckt…pass ich da wirklich nicht durch??? Eine Hose die auf der Wäschespinne neben der eines „Normalos“ hängt.. und sooo viel mehr Platz braucht..

Der Blick ist oft ziemlich verklärt. Auch sagt einem ja nicht ständig jemand, Mann bist Du fett.. warum eigentlich ? Klar, man ist generell höflich und will niemandem zu nahe treten. Schade eigentlich. Ich spreche hier sicher nicht für die breite Masse aber eben für mich. Und ich wäre dankbar gewesen hätte jemand mich gepackt und gesagt: So geht das jetzt nicht mehr weiter, wir machen was. Ich kann natürlich verstehen, dass das keiner macht, wäre ja Arbeit und man könnte sich ne blutige Nase holen. Das macht kein Fremder einfach so….aber auch kein Freund? kein Familienmitglied? Warum? Weil man ggf. zickig reagiert? Und zuerst mal blockt? Was erwartet man denn? Ich glaube es kommt hier zu seeehr viele Missverständnissen. Man hat als Dicker nicht nur einen Fettpanzer, oft auch einen künstlichen Selbstbewusstseinspanzer, der einen sehr viel resoluter erscheinen lässt als man ist. Der oft vorhandene und geliebte Humor von Dicken ist nicht selten nur eine Schutzfunktion, zumindest zu einem großen Teil.. soo lustig ist das Leben nämlich nicht.. aber es geht einfacher wenn man sich selbst drüber lustig macht…bevor es andere machen.

Ich für meinen Teil hab mir insgeheim immer gewünscht, dass jemand mal so viel Interesse und Engagement zeigt, mit mir über den ersten Satz hinaus übers Abnehmen zu sprechen. Ich bin (mittlerweile) ziemlich schlagfertig und wohl auch immer schnell sehr direkt, so dass alle schnell eingeschüchtert sind.. sich entweder denken, ok, die will nicht, ok, die hats im Griff..was selten stimmt. So hab ich schon sehr früh reagiert. Ich weiß es noch wie heute: ich war auf der Waage gewesen, Mama war dabei, ich wog 60 Kilo, viel zu viel für mein Alter, dass ich ehrlich vergessen habe, schätze 10/11.. Meine Mama fragte: Und, was willst Du nun tun? Ich sagte: Gewicht halten, reinwachsen.. Damit war das Gespräch zuende..mit einem Lacher auf beiden Seiten.

Das Problem war aber alles andere als gelöst. In der Teenie-Zeit hab ich dann beim BRAVO-Lesen öfter mal Berichte über Programme für dicke Kinder gelesen und die dann zuhause rumliegen lassen, in der Hoffnung, dass man mich drauf anspricht, ob ich nicht auch mal sowas machen will.. direkt zu fragen hab ich mich nie getraut.. dabei wäre es mein sehnlichster Wunsch gewesen. Aber direkt um Hilfe bitten, das kann ich bis heute nicht. Und das ist sicher auch ein Grund, warum ich so dick geworden bin. Es ist eine Art Teufelskreis: Du bist unsicher, wirst gehänselt, frisst den Frust und die Enttäuschung in dich hinein, legst Dir nach und nach ein dickeres Fell zu, wirst schlagfertiger, wirst krasser behandelt, reagierst krasser bis man denk es macht dir nix aus.  Lässt dir keine Schwächen anmerken, fragst nicht um Hilfe. Und weil es so einfacher ist, bietet auch keiner welche an. Und das gipfelt dann irgendwann darin, dass deine so über die Jahre gewachsene resolute Persönlichkeit wohlwollende Menschen davon abhält Dir Hilfe anzubieten, a) weil sie denken du schaffst es allein (auch wenn das offensichtlich falsch ist) und/oder b) du Angebote und vorsichtige Nachfragen automatisiert mit kecken Sprüchen abschmetterst, ohne es zu wollen, reflexartig. Was am Ende herauskommt ist alles andere als zufriedenstellend oder gesundheitsförderlich. Ich reagiere wirklich oft vorschnell, reflexartig. Nicht selten denke ich Bruchteile von Sekunden später: Musste das sein? Das Gegenüber ist verprellt, beleidigt, verletzt und unternimmt keinen weiteren Versuch mehr. Was ich persönlich aber wiederum nicht nachvollziehen kann. Bei Leuten die mich nicht gut kennen, OK, die denken ich wills nicht anders. Aber bei Leuten die mich gut kennen, mit denen ich darüber gesprochen habe,..die wissen dass das für mich ein Problem ist, und die wissen dass impulsive Reaktionen bei mir nicht immer ernst oder persönlich zu nehmen sind.. warum haken die nicht nach? warum lassen die auch alles gleich fallen? bin ich nicht wichtig genug um mal hinter die Fassade zu gucken? Lohnt der Aufwand nicht?

Wenn ich jetzt Bilder von vor gut einem Jahr ansehe denke ich: wenn dieses Aussehen kein Hilfeschrei ist, was dann? Wie kann man ernsthaft glauben dass jemand so glücklich ist? Wie kann man glauben dass sich so jemand im Griff hat und in der Lage ist, sein Leben zu überleben?

Ich bilde mir ein genau diese Scheu vor dem ggf. schmerzhaften Blick hinter die Fassade gegenüber anderen nicht zu haben und ecke deshalb immer wieder an..aber ich habe eben den Drang, Probleme anzugehen und zu lösen, sei es schmerzhaft, es geht einem danach umso besser.. grade wenn man sich eigentlich nicht öffnen will, mir tut es immer gut, wenn mich dann doch jemand knackt und mit mir gemeinsam die Wurzeln des Problems erkundet. Aber es ist natürlich unbequem und längst nicht jeder hat den Mut oder die Lust dazu. Verdrängen ist einfach viel zu bequem..bis zu einem bestimmten Punkt. Und auch diese Beharrlichkeit ist nicht einfach. Noch immer bin ich nie sicher, dass das gegenüber den Einsatz zu schätzen weiß, ihn will oder einfach nur erduldet um nicht noch mehr konfrontiert zu werden. mein Wunsch an dieser Stelle: Mund auf, sagt was ihr wollt udn was nicht. Ich mach lieber ein bisschen zu viel als auch nur einen Funken zu wenig. Schlichtweg weil ich erlebt habe wie es ist, wenn eben genau dieser Funken fehlt.

Was sehr schwer ist: sich selbst zu unterstützen, also Helfer und Geholfener in einem zu sein. Und es ist ggf. auch einfacher anderen zu helfen als sich selbst mit den eigenen Problemen auseinanderzusetzen und sie anzugehen.  Manche Probleme, das sei hier zugegeben, lösen sich auch von alleine in Wohlgefallen auf, wenn man sie aussitzt.. aber das fällt mir seeehr schwer…einfach abwarten, dass jemand oder die Zeit sich meiner annimmt…Warten ist keine meiner Stärken.

Ich bin sehr froh, dass ich schlussendlich dann doch die Kurve bekommen habe und mir Hilfe gesucht habe. Und sicher atmen auch Freunde und Verwandte auf, dass ich es selbst geschafft habe und sie nicht mehr intervenieren müssen.

Im Hinblick auf den UHU-Status: damit das konsequent so bleibt haben wir gestern mal festgelegt, dass ich nochmal eine Punkte-Stufe runterspringe, also wieder weniger esse um ein paar Sicherheitskilos zwischen die böse 100 und mich zu bringen.. gestern waren es schon 1,1 aber es sollen ein paar mehr werden, nur zur Sicherheit, dieses Pendeln um die 100 ist nämlich nervig und demotivierend. Also heissts: ein bisschen einschränken und gucken was passiert.. die Reduktion in der Stabilisierungsphase ist durchaus OK, wenn man sein Gewicht über mehrere Wochen mehr oder weniger gehalten hat und das habe ich ja. Einige Gruppenkolleginnen reduzieren auch nochmal stärker, beuteln wieder tageweise, aber das wäre mir jetzt zu krass, auch wenn ich noch weit vom Ideal-Gewicht entfernt bin. Wohlfühlgewicht hab ich schon, zumindest für jetzt, und will meinem Körper nicht zu viel zumuten.

Hui, so bin ich vom UHU zum Problemlöseenthusiaten geworden..in knapp 1800 Wörtern.

 

 

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Maki Sushi..mal ohne Reis

Ich habe ja schon in einem vorherigen Beitrag angekündigt, das Rezept aus dem violetten Logi-Kochbuch mal wieder aufzugreifen.. nun war es soweit und ich habe mich einer wahren Sushi-Orgie hingegeben.

Natürlich ohne den geliebten Lachs aber mit meiner Meinung nach durchaus probaten Ersatzfüllungen. Das Sushi mit deutlich weniger Kohlehydraten als die klassische Reis-Variante besteht im Wesentlichen aus Blumenkohl. Den schreddert man mit dem Gemüsehobel oder ähnlichem in kleine Flöckchen bzw. Stückchen, das geht auf einem V-Hobel mit der feinen Streifenplatte sehr schnell und gut. Wenn die Stückchen nicht so gleichmäßig sind macht das nichts. Ich habe das Geschredder dann in einer Schale für ca. 90 Sek. in die Mikrowelle gepackt, bei 800W, so dass sie ein wenig angegart und leichter verdaulich sind. Für einen vollen Teller Sushi, also 3 Rollen Makis aus 3 Nori-Blättern reichen ca. 300-400g Blumenkohl. Den vermischt man dann mit gut 2EL Frischkäse, ich nehme hier immer noch gerne den fettarmen, mit 4-5% Fett von Exquisa oder der Netto-Eigenmarke. Gewürzt wird mit ein paar Spritzern Reisessig (nicht zu viel, sonst wirds zu flüssig, Blumenkohl saugt nicht so gut wie Reis). Ist die Masse etwas abgekühlt, gibt man sie in einer max. 1cm dicken Schicht auf eine Hälfte des Nori-Blattes (immer schön auf die rauhe Seite und rechts und links 1 cm frei lassen, damit beim Rollen nichts rausquillt). Dann kann nach Wunsch belegt werden.

BKsush 1 BKsush 2

 

 

 

 

 

 

Bei mir gab es zwei Varianten: einmal in der Kombination rote Paprika und geräuchertes Forellenfilet und einmal mit Flusskrebsen . Natürlich gehen auch Gurke, Avocado und alles was man sonst in den köstlichen Röllchen findet, ganz nach Geschmack und  – für Optifastler – was das Punktekonto hergibt. Dann wird mit Hilfe einer Bambusmatte klassisch gerollt, alles schön fest zusammendrücken, den freien Teil der Norialge ggf. anfeuchten, damit alles schön verklebt und die Rolle stabil hält. Mit einem scharfen Messer und etwas Fingerspitzengefühl lassen sich dann schöne Makis abschneiden. Mit Sojasauce und Wasabi bzw. Meerrettich schmeckts fast wie das Original..

Und nach folgendem Rezept hat eine wirklich große Portion grade mal 3♥ 2♥ 1♥

Zutaten:

400g Blumenkohl                                     2♥

60g Frischkäse 5%                                    2♥

etwas Reisessig oder Sushi-Würze

3 Noriblätter                                              1 Blatt hat 1g KH, alle 3 also 0,3♥

etwas Wasabi oder Meerrettich             10g haben 0,1♥ und 1♥

Sojasauce zum Dippen                            50ml haben 0,25♥

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Optifast? – logisch? Widerspruch oder Symbiose denkbar?

bevor ich mit Optifast begonnen habe war ich Teilnehmer des Abnehmprogrammes 1+12, welches mein Arbeitgeber zusammen mit unserer Krankenkasse anbietet. Dahinter steckt ein 1 wöchiger Klinikaufenthalt gefolgt von 12 ambulanten Wochen mit Ernährungsberatung und Sportprogramm, wiederum gefolgt von einem Refresher-Weekend in der Klinik , weiteren 12 Wochen eigenverantwortlicher Fortführung die in einem Abschlusswochende in der Klinik enden.

In der ersten Woche in der Reha-Klinik Überruh im Allgäu wird einem die Ernährung nach LOGI nahegebracht, sprich wenig Kohlenhydrate, viel Gemüse, fettreiche Eiweißprodukte und ruhig reichlich Fett; gute Öle und Fette, aber sparsam muss man damit nicht umgehen. Die Philosophie dahinter ist, mit gering glykämischen Lebensmitteln einen konstant niedrigen Insulinspiegel zu erhalten um Heißhungerattacken zu vermeiden. Ohne hier weiter auf die Details eingehen zuwollen und einen Anspruch auf die korrekte Widergabe der  Philosophie zu erheben muss ich sagen, dass ich mit dem Konzept sehr gut zurecht kam. Ich hatte im Vorfeld zum Programm bereits durch eine Reduktion von KH und ein Ernährungstagebuch in Kombination mit Sport bereits 10 Kilo verloren. In der 1+12 Zeit wurden es nochmal 5 mehr aber dann kam ich ziemlich schnell an einen Stillstand. Toll war, dass  auch hiervor allem das Bauchfett schwand, ich wurde viel fitter und beweglicher und fühlte mich recht gut. Aber KH habe ich schon vermisst, die waren ja nicht verboten, 20% am Tag sollte man schon zu sich nehmen. Frühstück bestand zumeist aus 20%igem Quark mit Obst, das hielt lange satt und glücklich, mittags gabs Gemüse oder Salat, abends auch aber mit Fisch oder Fleisch.

Schwierig war, dass die Logi-Philosophie so richtig und einleuchtend ist, Optifast sich aber aher an den Empfehlungen der DGE orientiert, ohne einem da viel vorzuschreiben, aber doch eher widersprüchlich zu Logi. Deshalb habe ich am Anfang auch lange überlegt ob ich mich „auf die andere Seite“ wagen soll. Ausschlaggebend war dann, dass ich mit Logi zwar klarkam, aber es eigentlich keine Ernährungsform zur massiven Gewichtsreduktion ist. Das konnte ich dann selbst im Logi-Forum, in dem dessen Entwickler Dr. Worm selber mitschreibt, nachlesen. Auch er sprach sich durchaus dafür aus, dass massiv Übergewichtige Patienten zunächst mit einer Formula-Diät einen großen Batzen Gewicht verlieren könnten wenn im Anschluss sichergestellt ist, dass sie effizient lernen, den Erfolg auch zu halten. Entscheidend ist meiner Meinung nach, dass man eine Ernährung findet, mit der man alt werden kann, nicht weil sie soo gesund ist und man sie durchhält, sondern weil man sie akzeptiert und verinnerlicht bis es Normalität ist.. Man muss auf nichts verzichten, nur ein Maß lernen, das einem gut tut.

Persönlich habe ich in den letzten Wochen gemerkt, dass Planung der Mahlzeiten anfangs essenziell ist. Da man auf den Packungen keine Punktewerte findet sondern „nur“ Nährwertangaben (war ja vor garnicht allzu langer Zeit noch absolut unüblich), muss man lernen welche Punkte worin stecken, welche Lebensmittel in welchen Mengen verzehrbar sind und wie der Körper und das Gemüt auf Mahlzeiten und Nahrungskombinationen reagiert.. was brauch ich morgens, was mittags, was nach oder vor dem Sport und wie kann ich abwechslungsreich und gesund meine Punkte einteilen.

Zuhause im Alltag ist das bis auf evt. Probleme in der Kantine oder im Supermarkt eigentlich sehr gut machbar. Schwieriger wird es in Restaurants. Sehr gerne gehen wir im Maredo essen, da man an der Salattheke genau das rauspicken kann, was in den Plan passt und man sowohl Fleisch als auch Beilagen unproblematisch und mit Gewichtsangaben bekommt. Für mich wunderbar aber ich glaube so langsam hängt es meinem Zukünftigen etwas zum Hals raus, grade weil er nicht unbedingt Steakfan ist. So waren wir denn am WE auch mal bei Vapiano, da kann man ja auch noch ziemlich gut bei der Zusammensetzung des Essens mitreden. Aber letztes WE, als die Zeit kanpp wurde war es dann doch mal ein Dönerladen.. Bevor ich garnichts aß nahm ich einen mittlere Portion Fleisch, immerhin Huhn und nicht allzu fett, mit Salat, ohne Soßen.. das lag zwar wahrscheinlich über meiner Fettmenge, aber besser als die Mahlzeit ganz ausfallen zu lassen. Schwierig war auch Frühstücken im Lokal mit Freunden, ..zumindest war der Laden nicht so flexibel wie es für mich ideal gewesen wäre.. das Frühstücksbuffet im Hotel am Tag drauf hingegen bot mir alles was ich brauchte, sogar fettarmen Frischkäse.

Das ist die Krux an der Punktezählerei, man kennt eben doch noch nicht alle Lebensmittel „beim Wert“ und kann als Berufstätiger auch nicht Stunden mit dem Heftchen im Supermarkt Werte auswendig lernen. aber es wir mit jedem Tag besser.

Ein bisschen Respekt habe ich vor morgen, dann fällt der letzte Beutel respektive Riegel weg.. und damit auch mein bisher vorhandener easy-Chocolate-fix pro Tag.. die Riegel muss man dann nach Punkten einrechnen und die kosten ganz schön was und normale Schokolade ist nur in eher homöopatischen Dosen drin.. aber auch das werde ich irgendwie meistern, da bin ich sicher. Da ich ohnehin nicht so ein Nudel- und Kartoffel-Liebhaber bin  werde ich auch weiterhin eher große Mengen Gemüse den stärkehaltigen Sättigungsbeilagen vorziehen.. Sättigungsbeilagen ist auch so ein Hasswort von mir.. Serviert man die nur, damit ich weniger Fleisch und Gemüse esse? Satt machen sie mich persönlich nur kurzfristig,.. dann kommt das Koma, die Müdigkeit und dann ganz schnell wieder ein Hungergefühl.

Das Einzige worauf ich ungern verzichte ist der Reis in meinem Sushi.. hab ich aber bislang, weil roher Thunfisch und Lachs ohnehin außer Reichweite waren.. zu fett. Aber ich denke hier kommt dann mein Logi-Kochbuch wieder zum Einsatz, darin gibt es nämlich ein tolles Blumenkohl-Sushi, welches man ja auch mit dem viel fettärmeren Wildlachs oder ähnlichem spicken kann.. Avocado ist auch out of reach, leider, denn ich liebe diese cremige, leckere aber eben sehr fette Frucht.. nicht nur im Sushi..

Wie man sieht gibt es noch einige zu klärende Futterfragen. Die Reise mit Optifast ist ja auch noch nicht ganz zur Hälfte um. Nun heisst es erst mal, die erzielten Erfolge stabilisieren und ggf. in einer zweiten Reduktionsphase noch näher ans Ziel zu kommen. Ob ich darin weiter Elemente aus dem LOGI übernehme ist nicht die Frage, eher wie viel und welchen Teil.. Schade dass die Philosophien so unterschiedlich sind.. aber mit den Freiräumen die ich habe werde ich erstmal lernen das Nahrungsmittelklavier zu spielen und hoffentlich meine Erfolge halten und weiter ausbauen können.

Ich rechne oft im Kopf mit, was mein Freund so verputzt und beobachte was es mit seinem Körper und seiner Fitness teilweise ganz kurzfristig macht..(Beispiel: Brezel gegessen, danach gleich müde…) und wie viel besser ich das jetzt im Griff habe weil ich Dinge weglasse die mich nur kurzfristig glücklich machen würden..

Fettarm, ja das ist nicht sehr Logi, aber mal ehrlich, grade diese VielLeicht-Produkte, sie schmecken wirklich gut und wenn man die Inhaltslisten vergleicht kommt man ins Staunen. Bsp. Pfefferbeisser: die „Fettaugen“ sind bei VielLeicht aus Reis, bei Geflügelvarianten nehmen die Hersteller gehärtetes Pflanzenfett.. mega ungesund.

Und man wird erfinderisch, muss manchmal etwas nach geeigneten Produkten suchen, wird aber durchaus fündig. Bsp. Käse: ich als Camembert-Fan fand lange nix, wovon man mal mehr als nur ein Scheibchen essen durfte..dann entdeckte ich Quäse.. aus Quark, natürlich fettarm und wirklich lecker.. klar,die Konsistenz ist eine andere aber es ist wirklich vergleichbar lecker..

Insgesamt muss ich sagen, dass die Entscheidung für Optifast wirklich das Beste war, was ich in der letzten Zeit so entscheiden habe, weil das Konzept bei mir wirklich greift. Die ersten 12 wochen brauchen ordentlich Disziplin und Leidensfähigkeit/Motivation aber die Erfolge belohnen einen ab DayOne, ehrlich. Und jetzt, wo die umstellung fast rum ist, bin ich zuversichtlich eine Lebens- und Essensweise gefunden zu haben mit der ich die Erfolge halten und ggf. später auch ausbauen kann.. ich bin ca. 34 Kilo los, kann normale Klamotten kaufen, bin fit und gewöhne mich auch an die Esserei. Es verlangt schon viel Planung und Recherche und lernen von Lebensmittelwerten aber es macht auch viel Spaß. Und wenn man keine Zeit in seine Gesundheit investieren will.. naja, dann sollte man sich überlegen wie lange man sich den Luxus der Scheißegaleinstellung leisten will…..und kann.

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Umstellung in progress – please do not disturb

..ja ja, nun bin ich schon am Ende der dritten Umstellungswoche.. nach den ersten beiden war man gut eingestellt auf die Punktezahl und plötzlich wurden es mehr und weniger einfache Beutel und Riegel.. das ist schon eine Herausforderung vor allem, weil ich nicht wirklich die Zeit gefunden habe mich ordentlich drauf vorzubereiten. Geklappt hat es dann trotzdem, das Mehr an Gemüse und Fleisch oder Fisch oder Quark ist ganz gut in den Tag zu integrieren..Es wird gleich viel mehr möglich. So hab ich mir am vergangenen Freitag mein erstes kleines Steak gönnen können.. mit einer Riesenportion Salat und Gemüse.. Herrlich. Damit waren dann auch alle Eiweißpunkte für den Tag futsch.. aber es hat sich gelohnt. Das restliche Gemüse kann man dann zu den Beuteln essen oder einfach so und die Beutel als Nachtisch.. Oft hab ich abends noch ein zwei Beutel übrig, die dann kurzerhand geshaked und angefrohren.. wie leckeres Eis..das geht dann auch noch vor dem Schlafengehen.. oder einen warmen Schokobeutel mit viel Zimt..

image  Beim Verwerten der Punkte bin ich noch nicht viel kreativer geworden, meistens Suppen mit Gemüse und Hühnchen, leicht exotisch       gewürzt. Nach einem Tipp einer Mitstreiterin landen jetzt auch immer mal weider die nährstoffneutralen Shirataki-Nudeln in der Brühe.. die haben weder Kohlehydrate noch sonst irgendwas, werden laut unserer Ernährungsberaterin auch nicht verdaut oder sonstwie verstoffwechselt… schmecken an sich nach nichts, etwas wie Glasnudeln, und müssen nicht bepunktet werden. Kocht man sie lange genug mit nehmen sie den Geschmack der Brühe an und geben mit Ihrer „interessanten“ Konsistenz eine nette Abwechslung.. wie Nudeln aber eben doch ganz anders.. Im unserem Asia-Supermarkt gibt es sie dazu noch in eine besonders coolen Form, zu kleinen Bündeln verknotet..die lassen sich schön mit den Stäbchen packen und abknabbern.. Ohnehin esse ich mein Essen oft mit Stäbchen, da isst man automatisch langsamer und genussvoller..

Ja das ist jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her. Heute hat die Umstellungswoche 6 begonnen. Nur noch 2 Beutel und viel essen..so viel dass es nicht mehr nur mit Hühnchen und Gemüse geht..letzte Woche war sehr stressig auf der Arbeit und ich kam mir am WE immer noch blöd vor jeden Haps abzuwiegen während mein Zukünftiger einfach futterte… aber er unterstützt mich maximal.

Mittlerweile bekomme ich auch viele Komplimente und werde oft auf die neue Figur angesprochen. ..noch gefällts mir..erzähle immer brav meine Geschichte.
Shoppen war ich auch schon: Hosen in 46 die schon wieder lommeln und ein schönes Kleid zum Geburtstag in 44..herrlich. Freitag gehts dann mal auf Hochzeitskleidsuche..30kg sind weg und es geht um einiges langsamer runter..auch weil letzte Woche wegen viel zu viel Arbeit der Sport fast komplett ausfiel. Ich gelobe Besserung.

Mit dem Essen brauchts noch Gewöhnung und Mut zu gehaltvolleren Lebensmitteln und dazu kleineren Portionen. Aber ich arbeite dran und werd mir morgen im Zug in die Heimat mal entsprechende Rezepte ausdenken.

Gute Nacht für heute!!!

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Umstellungsphase die erste.. endlich wieder kochen

..jaaaaa, so sehr hab ich mich noch nie auf Gemüse gefreut..ganz ehrlich. seit Mittwoch letzter Woche sind wird nach ganzen 12 Wochen Pulverkost endlich in der ersten Umstellungswoche angekommen. Der ersten, weil es insgesamt 8 sind. alle zwei Wochen wird eine weitere Pulverportion pro Tag durch echtes Essen ersetzt bis am Ende das Pulverzeugs gänzlich abgesetzt ist. Wer will kann hin und wieder auch später eine Mahlzeit durch einen Beutel oder die etwas höher kalorischen Riegel ersetzen aber im Vordergrund steht das Erlernen eines Mengengefühls für gesunde Portionen echten Essens.

In der ersten Woche gibts also nur noch vier Beutel und einmal echtes Essen. Und was man da essen kann, um so einen Beutel zu ersetzen, das erfordert ausführliche Studien des Ernährungsbegleiters. Dieser weist jedem denkbaren Lebensmittel Punkte zu.. aber dazu habe ich ja letztes Mal schon einiges geschrieben.

Ich bin also Mittwochs frohen Mutes nach dem Schwimmen heimgelaufen und konnte kaum erwaten das Kochmesser und den Topf zu schwingen. Auf dem Weg hab ich aber im lokalen Markt noch Hühnchen gekauft, dass neben Champignons und Brokkoli in mein Abendessen wandern sollte. Hierbei hab ich dann gleich gemerkt wo in den nächsten Wochen die Grenzen liegen.. zumindest als allein-Lebender ohne Resteverwerter zuhause: Hähnchenbrust ist zwar kein exakter aber ein doch zumindest beim Metzger nicht weiter teilbarer Begriff.. So bekam ich anstatt der gewünschten 250g, die 2 gelben Eiweißpunkten entsprechen, 300g. Hm…Metzger sagt: Was soll ich mit dem Rest denn machen, das kauft ja keiner mehr.. nachvollziehbar aber doch auch irgendwie blöd.

Nunja, zuhause wog ich auf meiner superduperhightech Küchenwaage also 250g der Brust ab und choppte sie in feine Scheibchen. Die übrigen 50g wanderten im Plastikdöschen in den Kühlschrank, würden morgen schon Verwendung finden. Dazu gesellte sich dann ein Haufen (!) nämlich, entsprechend 3 grünen Kohlehydratpunkten, immerhin ganze 600g Gemüse in mehr oder weniger mungerechten Stückchen…also eigentlich nicht zum Hühnchen sondern in jenen Topf, in dem schon ein halber Liter Wasser mit einen gestrichenen (Angst vor zu viel  Wasser im Körper bindenden Salz) Brühe und einem Schuss Sojasauce vor sich hin köchelte. Zuerst habe ich den in Scheiben geschnittenen Strunk hineingegeben, dachte,  der muss ordentlich kochen und kann der Brühe gleich noch was Geschmack abgeben.. die Röschen habe ich erst später hinzugegeben, die sind ja fix gar und ich wollte ja was zum Kauen, keinen Brei. Die Champignons (enthalten in den 600g) hab ich in grobe Scheiben geschnitten und ebenfalls mitgekocht. ..der Topf war irre voll.. zum Ende hab ich dann die Hühnchenscheiben dazugegeben und auch ordentlich mitkochen lassen. Das ergab dann ganz ordentliche 3 Schälchen Suppe mit viiiiel Einlage, die ich mit Stäbchen aus der Brühe pickte und mir Bissen für Bissen auf der Zunge zergehen ließ.. beim Brokkolistrunk wortwörtlich, denn der ist ja soooo unterschätzt und lecker.. meine Herren (und Damen), es gibt Leute die schmeißen den weg! An alle Untertürkheimer da draußen: wenn Ihr Eure Brokkolistrünke nicht mehr braucht, gebt sie mir.. frag mich ob man die irgendwo separat kaufen kann.. ein bisschen geschält und in Scheiben gekocht sind die fast cremig, ähnlich von der Konsistenz wie Kartoffeln.. wundert mich dass unsere werten Sterneköche immer nur von Kartoffel-, Steckrüben- und Selleriepuree schwärmen.. ich habe hiermit das Brokkolistrunkpuree erfunden.. ohne Butter und Milch ein absoluter Knaller! OK, ich habs jetzt noch nicht als Puree gegessen aber das wäre definitiv ne gute Alternative zum Kartoffelpuree. Köstlich. Aber auch der Rest war einfach nur lecker.. die Brühe hab ich zum Großteil mitgelöffelt, teilweise aber auch in einem Schraubdeckelglas für die nächsten Tage aufgehoben.. hab mir gedacht wenn ich da ein paar Tage mein Fleisch und Gemüse drin koche spare ich geschmacksverstärk/te/ende Brühe, damit Salz, und am Ende schmeckt sie sicher herrlich..war auch so, deshalb ist sie nun futsch..:o)

erstes richtiges Essen nach 12 Wochen

erstes richtiges Essen nach 12 Wochen

Zum ersten Mal nach soo langer Zeit wieder was frisch gekochtes Essen war ein Hochgenuss. und ists bis heute. Es gab die Woche über nicht viel Variation. Am Donnerstag wanderte neben dem Restchen Brokkoli, der nicht mehr in dei 600g passte, ein Kohlrabi in den Topf.. eigentlich liebe ich den ja aber mit dem Brokkolistrunk kann er einfach nicht mithalten.. ist nur roh eine Delikatesse und das will ich meinem Magen und Darm noch nicht gleich zumuten. Deshalb hab ich auch mein lang ersehentes Sauerkraut erstmal in den Schrank gestellt und werde mich erst diese oder gar nächste Woche dran trauen..nächste Woche wäre ggf. schon ein Stückchen Kassler oder magere Mettwurst dazu möglich, muss ich nochmal nachschlagen. Was ich noch unterschlagen habe sind die 5 Fettpunkte, also die roten, die teilweise auch Süßkram sind und die man gefühlt auch einfach weglassen könnte, weil es so wenig ist, aber natürlich besser verwerten soll.. die wurden an den ersten Tagen mit 10g Nüssen verbraucht.. davon hab ich genug zuhause, schmecken immer gut.. bei so ner Suppe braucht man einfach kein TL Öl der auch jene 5 Punkte in rot verbrauchen würde.. Am WE hab ich sie dann doch mal genutzt anders, nämlich für 1TL Öl im Dressing aus Essig, Süßstoff und im Weinberg geklautem Schnittlauch für meine 150g nicht zu berechnenden Feldsalat nach dem Nordic Walking.. herrlich wie hab ich die kleinen grünen Blättchen vermisst.

Kurzum, die Berechnerei ist ziemlich zeitaufwändig, macht mir aber Spaß. Man ist oft versucht, bei den Mengen ein bissl zu schummeln aber bislang konnt ich mich doch immer beherrschen. OK, das Seelachsfilet am Freitag hatte 340g statt 300g aber die Garnelen gestern waren auch nur 140g statt der erlaubten 160.g. und heute abend sinds auch wieder nur 140g Garnelen.. ich glaube nicht dass ich dran sterbe und ich habs nicht übers Herz gebracht die Fischhändlerin auf dem Markt zu bitten, die 50g abzuschnipseln.. was soll sie auch damit? (Restehandel mit dem Metzger aufmachen vielleicht.) Hühnchen kann man ja nen Tag in den Kühlschrank stecken aber den Fisch aufheben,das wollte ich nicht. Hat mich auch irre satt gemacht und ich brauchte dafür mit den 400g Fenchel und 200g Tomaten aus der Pfanne fast ne Stunde bis alles weg war..

Man macht nämlich sofort brav ne Pause wenn man satt ist.. und isst erst weiter wenn die Sättigung nachlässt.. umständlich aber toll dabei ist, dass man wirklich Sättigung fühlt. allein aufgrund der schieren Masse.

Ja das sind so die Fazits aus der ersten Umstellwoche…Auf jeden Fall hatte ich fast keine Gelüste, weil es ja immer einmal am Tag was richtig Gutes gab..und an die Shakes oder Riegel hat man sich ja gewöhnt.

Die Waage gestern abend hat mich dann doch echt überrascht.. -2,2kg..hatte eher das Gefühl dass es stagniert und die verwendete Brühe und Sojasauce schon ein bissl bereut.. und das bei all dem Sport.. jetzt bin ich natürlich happy. Das Titelfoto zeigt das heutige Abendessen.. nach dem Schwimmtraining war es soweit.. endlich vom selbstgemachten Sauerkraut gekostet. Das Warten hat sich gelohnt!! Hab 10g rohen Schinken in Würfeln in 1 TL Öl knusprig angebraten, dann 125g Hühnchenfilet dazugegeben. als alles schön briet kamen 150g kleingeschnipselte Orangen und 350g Sauerkraut dazu.. nur kurz warmwerden lassen.. herrlich. Gibt’s jetzt öfter soviel ist klar.

Wenn das so weiter geht hab ich kein Problem mit der Umstellung. Off to the next round!

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Ampeln und Punkte.. mach ich jetzt den Ernährungsführerschein oder wie?

So komme ich mir zumindest vor. Vergangenen Dienstag gabs die Einführung in die Ernährung in der Umstellungsphase. Die startet nämlich am kommenden Mittwoch. Und wir sollen vorab die Gelegenheit haben uns Pläne zu erstellen, die dann, bevor es richtig ernst wird, am Dienstag nochmal gegegecheckt werden. Basis für alle essentechnischen Entscheidungen ist ab jetzte das kleine Heftchen namens Ernährungsbegleiter. Es enthält auf zig Seiten und in zwei Sortierungen eine Übersicht über viele (nicht alle) Lebensmittel und deren Bepunktung nach der Optifast-Ernährungspyramide. Die leht sich an jene der DGE an und ist gaaanz anders als die die ich vor nicht allzu langer Zeit bei Logi kennengelernt habe. Wie schön wäre es wenn man sich hier endlich einig wäre.. naja. so heisst es also nochmal auf Start und lernen was ich jetzt darf und was nicht und wieviel und wann und überhaupt.

Jedes Lebensmittel bekommt einen Wert an Punkten zugeordnet, wie bei den WeightWatchern (ohne dass ich das kennen würde). Und zwar gibt es grüne, gelbe und rote Punkte (deshalb Ampel). In die grüne Gruppe fallen Lebensmittel bei denen hauptsächlich die Kohlenhydrate relevant sind, also Gemüse und Obst, Nudeln und Brot..gelb steht für hauptsächlich Eiweiß, also Fleisch, Fisch, Milchprodukte etc. Unter rot fallen dann Fette aber auch Süßigkeiten und Alkohol. ?.natürlich gibt es auch zahlreiche Kombinationen..so ganz durchschaue ich es nicht..zumal ich mich bislang auch nur mit den Sachen befasst habe die von allem wenig Punkte haben. in den ersten beiden Wochen sind es nur wenige rote, noch weniger grüne und noch weniger gelbe. So komme ich aber für den Ersatz eines Beutels, was jetzt 2 Wochen lang der Fall ist, auf ein Mahl von z.B. 400g Gemüse, 250g Hühnchen in 1 TL Öl gebraten und noch 1 Blutorange..das ist doch mal was..Beim Gemüse kann man sich regelrecht austoben, da geht sehr viel, Salat ebenso.. natürlich ohne üppige Dressings aber da Essig und Senf in Maßen nicht berechnet werden und ein TL Öl notfalls reicht, geht hier auch einiges.. man muss nur kreativ sein.

Mittwoch gehts bei mir jedenfalls mit Sauerkraut los, das gärt ja schon seit Wochen bei mir vor sich hin..Natürlich gibts dazu noch keine Mettwurst oder Kasseler aber ein paar magere Schinkenwürfel dürfen es schon werden..oder eben Hähnchen.. hab ich noch nie zusammen gegessen, bin aber neugierig obs schmeckt.. Vor kurzen hab ich noch ein Rezept für Lachs mit Sauerkraut gesehen.. aber der Lachs muss noch ein paar Wochen warten.. Freitags gibts aber Seelachs, der ist drin und den kann ich mir an meinem Gleittag frisch auf dem Markt holen..ob der dann Sauerkraut oder doch eher Salat sieht ..warten wirs ab.

Leckeres wie Käse geht erstmal nur in extrem fettreduzierten Sorten, ich werd mal sehen was es da zu kaufen gibt.Grundsätzlich hätte ich gerne eine Formel zum Berechnen der Punkte..das würde alles einfach machen. Nähwertangaben findet man ja überall, nur die Einsortierung ins Punktegerüst ist teilweise nicht einfach.. und im Begleiter steht eben nicht alles drin. leider.
Jedenfalls habe ich nun meinen ersten 7-Tage-Plan soweit fertig..
Generell klappts bislang ganz gut bin nun bei knapp 26 verlorenen Kilos..dank viel Nordic Walking in den letzten Wochen. Ein Traum wäre es in der Umstellungsphase noch unter die 100 zu kommen..das wären noch 11kg in 8 Wochen. Mal sehen. Fühle mich soweit gut, klar die Gelüste lauern überall..grade wenn man nun auch offiziell an Essen denken muss. Aber ich werd auch viel auf die verlorenen Kilos angesprochen weil man es einfach sieht..und ich merke auch vieles das anders, schöner..irgenwie neu ist..tolles Gefühl. Dafür lohnen sich die Entbehrungen allemal.
Gute Nacht für heut!

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I survived the festive season..

…loosing 4.7 kg!

Wenn das mal kein erfolgreicher Start ins Jahr 2014 war. Meine Herren, ich habe zwar nie viel über Weihnachten zugenommen, eher übers ganze Jahr.. aber fast 5 kg leichter zu sein nach den Feiertagen ist ein super Gefühl.. und immerhin über 20kg leichter als beim Start ins Jahr 2013! Das kann sich sehen lassen.

Klar war das nicht ganz einfach, eher fürchterlich schwer.. die ersten Tage gingen noch, hab fleißig mitgekocht und mich über die Gerüche gefreut..und auf meine salz- und fettfreie Hühnerbrühe mit Steinpilzen und Gemüse..schön durchgeseiht und somit ohne jegliche Feststoffe..die hab ich mir an den Feiertagen nämlich gekocht um nicht ganz so neidisch neben den Gans-und Hühnerfrikassee verspeisenden Anverwandten zu sitzen.. und sie war wirklich lecker.. auch der letzte eingefrohrene Rest am Neujahrstag noch..eine willkommene Abwechslung zu den Shakes und dank der nicht vorhandenen Salze und Fette auch nicht mehr als aromatisiertes Hühnerbadewasser. Und das halbe mitgekochte Huhn und all das Gemüse landete eben im Essen der Anderen.. das geht gut wenn man nicht alleine ist..

Aber dann kamen sie doch, die kleinen Ausrutscher.. betreffend vor allem beim Kochen stibitzte Fleischfitzel.. aus dem Hühnerfrikassee und einer in der Entstehung befindlichen Gulaschsuppe. Mag ich eigentlich nicht, aber so herrlich mit Zwiebeln und Pfeffer angebratenes Restfilet vom Fondue.. da konnte ich mich nicht bändigen..waren nur zwei Stückchen aber es tat mir schon leid als der Geschmack verflogen war. Hinterher riss ich mich zusammen, die „Jetzt ist es sowieso egal“-Attitüde hatte keine Chance und ich bin brav wieder auf Shakes weitergelaufen. Einmal hab ich mich noch an zwei selbstgemachten Brotsticks aus dem Rest-Pizzateig meines Verlobten zu Silvester vergriffen..das geb ich zu.. aber es hat sich gelohnt (mach immer Knoblauch, Oregano und Basilikum in den Teig). Danach war das Gelüst weg und ich hab brav weitergemacht. Man ist halt nur so stark wie man kann.. und die Situation war auch viel schwerer als hier bei mir zuhause, wo schlichtweg kein Essen ist, dass man stibitzen könnte. Bei Family und Verlobtem zuhause ist eben alles da, ständig Reste, man kocht für die anderen und ist viel mehr konfrontiert als im Arbeitsalltag wo man höchstens mittags beim Lunch mit Kollegen oder mal abends im Restaurant mit Freunden Essen sieht.. und dann nur Kantinenessen, eh nicht so begehrenswert. Geholfen hat mir aber vor allem auch der Austausch mit meinen Gruppenmädels währen der Ferienzeit.. die haben mich ganz ganz sicher vor dem ein oder anderen Ausrutscher bewahrt.. Ich bin eben doch ein Rudeltier. Und sehr glücklich diese Gruppe zu haben.

Klar stimmt mich das nachdenklich, denn später werde ich ja auch in Gegenwart von Essen leben und nicht immer stibitzen dürfen.. Denke ich jedoch an die jetzt schon um 2-3 Größen reduzierten Hosen und Blusen und das wirklich tolle Gefühl einer schon deutlich sicht- und spürbar erschlankten Figur muss ich sagen, so hart es wird, ich will diese 20kg nie nie nie wiedersehen.

Die ganzen 2 Wochen Urlaubszeit hab ich auch keinen Sport gemacht, nur Spaziergänge mit oder ohne Hund, kurz und lang.. sonst wäre vielleicht gewichtlich mehr passiert..naja mittwoch gings mit dem Schwimmen wieder los und Montag startet die Fitnessgymnastik wieder. Donnerstag abend Nordic Walking..Auf dass in den letzten 3 Wochen Beutel-pur-Phase nochmal richtig was geht..danach geht dann das langsame Ersetzen von Beuteln durch richtige Nahrung los.. das Erste was mir vorschwebt ist – lacht mich ruhig aus –  ne ordentliche Portion Sauerkraut. Da hab ich seit fast 2 Wochen richtig Lust drauf. Der Vorteil ist, wenn man es so isst wie ich es mag, also ohne den schmierigen Sabsch der das Kantinen-Kraut tränkt, es garnicht viele Kalorien hat und sich so auch größere Portionen anbieten. Klar, das so geliebte Mettwürstchen drin muss ich weglassen oder auf einen Fitzel reduzieren.. aber das Kraut an sich ist schon ne feine Sache..und deshalb hab ich es am WE einfach mal selber gemacht.. hoffe nur es wird was.. braucht aber wohl eh länger als ich mitrichtigem Essen noch warten muss.

Kann auch kaum noch die Finger von Kochbüchern lassen, konnte ich aber noch nie.. hab schon als Kind darin gelesen.. aber fast nie streng danach gekocht. Muss mich ja gut informieren was die Lebensmittel so an Kalorien mitbringen und wie ich bestmöglich kombiniere und die erstmal nur 160 Kalorien Beuteläquivalent nicht zu überschreiten.. Erfordert viel Planung, das ist bislang nicht so meins..bin eher spontan.. aber das sich sowieso alles dieses Jahr ändert und ich gute Planung auch für Hochzeit, Wohnung/Haus, Umzug etc. gebrauchen kann, lohnt es sich einen Planer aus mir zu machen.

Ich bin jedenfalls hochmotiviert für 2014. Bilder ? Voilá:

02.11.2013

2013.11.02

 

 

 

 

 

13.01.2014

2014.01.13

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