Beiträge mit dem Schlagwort: Nordic Walking

Neue Motivatoren…ich bin eben doch (auch) fremdgesteuert…

Vier Monate, so lange liegt mein letzter Beitrag zurück. Und eigentlich sollte ich nun brav am PC sitzen (ok, das tue ich) und meinen Beitrag schreiben, den ich jemandem in Stuttgart Hohenheim versprochen habe. Dort schreibt man nämlich ein Buch in dem auch meine paar Seiten vorkommen sollen was mich mehr als freut und ehrt. Beim Schreiben (wie ich eben bin, einfach drauf los) ist mir dann aber doch aufgefallen, dass das ja schon eine ganze Zeit zurück liegt und so bin ich dann doch erst mal wieder ans Lesen gekommen. Wie war das „damals“ was hab ich gefühlt und erlebt… zum Glück kann ich – und ihr –  das hier ja alles prima recherchieren.

Nun ja und dabei ist mir aufgefallen, dass mein letzter Post nun auch schon wieder eben diese sehr langen vier Monate zurück liegt. Zum Moselschwimmen bin ich wirklich gegangen, mit meinem Mann und wir sind auch beide mit den anderen die 3.8km geschwommen. Gebraucht haben wir ca. 2h und es war wunderbar. Denn es war zufällig der heißeste Tag des Jahres, mindestens 40°C und was anderes als Schwimmen hätte ich ohnehin nicht zustande gebracht. Bis auf ein paar Meter bin ich dann aber doch nur Brust geschwommen, denn die Mosel ist eben kein grades Becken mit klarem, durchsichtigen Wasser und super Orientierung rechts und links. Und so kommt man beim Kraulen immer wieder vom Weg ab und schwimmt zickzack. Macht aber nix. wir sind die ganze Zeit geschwommen, nur einmal hab ich ein Stück gewartet weil ich meinen Gatten verloren hatte. Das hat schon ein wenig Überwindung gekostet, den „Run“ zu unterbrechen aber ich hab mir (ganz typisch) schon wieder die schlimmsten Szenarien ausgemalt, was passiert sein könnte.. dabei war ich nur kurzzeitig in einen Geschwindigkeitsrausch verfallen und hatte ein bisschen Abstand gewonnen. Dafür liebe ich meinen Mann übrigens umso mehr und immer wieder: Er macht mit, fast egal wie bekloppt und ggf. konträr zu seinen Vorstellungen meine grade akuten Ideen und Wünsche auch sind: er macht mit, unterstützt mich, ist dabei. Schüttelt sicher so manches mal das Haupt und denkt sich seinen Teil, aber er ist für ich da. Sagt nicht nur, jaja Frauchen, geh du mal in der Mosel plantschen, nein, er kommt mit. Genauso wie morgens früh, wenn ich ins Bad zum Schwimmen will.. er ist KEIN Frühaufsteher, trotzdem kommt er mit und lässt sich von mir überrunden (kein Wunder, ich kraule, er schwimmt Brust, sobald der krault seh‘ ich nur noch Schaum..) und mich hinterher damit prahlen, dass ich schneller er war…dafür liebe ich ihn. Er duldet meine bekloppten Ideen und Launen nicht nur.. er mag sie sogar und mich dafür und nur manchmal trotzdem.

Jedenfalls haben wir die Mosel bezwungen und waren mächtig stolz. Nächstes Jahr wieder, da lad ich mein Schwimmrudel aus Stuttgart ein, das wird ein Spaß.

Seitdem haben wir noch so manche morgendliche Schwimmrunde im Bad absolviert, nicht ganz so regelmäßig wie ideal gewesen wäre, aber immerhin. Ich war ein paar Wochen regelmäßig ein bis zweimal die Woche beim Zumba, ist grade ein bissl eingeschlafen..wir waren laufen, wandern, den Fiffi spazieren führen und haben einen grandios sportlichen ersten Hochzeitstag gefeiert. Wir sind nämlich zu dem Anlass per Rad von Koblenz nach Bad Godesberg gefahren. 60km je Strecke. Dafür dass unsere bisherigen Radlrunden eher auf ca. 15km beschränkt waren keine schlechte Leistung, oder? OK, abends waren wir platt und haben die verbrannten Kalorien bei der Einladung zum Candle-light-Dinner auf der Godesburg, dem Ort des Geschehens, mit fantastischem Essen und Wein wahrscheinlich mehr als überkompensiert. Aber: wir sind am Tag drauf nicht wie mal angedacht mitm Zug zurück gefahren sondern wieder mitm Radl. Trotz trübem Wetter und trotz schmerzendem Poppes…und haben uns drauf gefreut, dass ja bald der Radweg von Bonn nach Berlin existieren wird… 1000km, die wir dann auch mal in nem Urlaub in Angriff nehmen werden..wenn es dann so weit ist.

Also es kommt mehr und mehr Bewegung in den Koblenzer Alltag. Noch nicht so viel stringente Routine und Konsequenz wie ich gerne hätte aber das liegt wohl daran dass bei uns derzeit nix stringent routiniert läuft, weder Privat- noch Berufsleben.

Konsequenz fehlt mir auch beim Essen, das geb ich zu. Ich werde nun abermals, diesmal wirklich, wieder mit dem Aufschreiben anfangen. Ich weiß, dass das allein mir schon hilft, besser Maß zu halten. vor allem wenn ich mich zwinge wirklich alles aufzuschreiben. Wir haben nämlich noch was beschlossen beim großen Rad-Trip: wir wollen beide bis Weihnachten 10kg leichter werden. Ich krebs nämlich shcon wieder bei 104kg rum..und die  müssen weg. Nun sind es noch genau 2 Monate und ich schreib das hier um es nochmal ein bisschen verbindlicher zu machen. Und zur Halbzeit (ab Heute) hab ich auch wieder einen Termin in Hohenheim, im Zentrum. Zum Abschluss der Studie, die ich nebenbei mitgemacht habe. und das ist auch nochmal willkommene Motivation, mich wieder am Riemen zu reißen.

Und das werde ich wohl auch als großes Fazit in meinen Beitrag schreiben. Abnehmen ist schön und gut. Dranbleiben ist aber das was am Ende zählt. Nicht zwingend kontinuierlich, aber immer wieder. Nie aufgeben. nach Setback einfach OK sagen und wieder durchstarten. Dass sich mein Leben verändert hat ist klar, das zeigt schon unser sportlicher Hochzeitstag und der Fakt, dass ich unermüdlich versuche immer wieder mehr Sport und ordentliches Essen in meinem Alltag zu zementieren. Und es gelingt. Heute morgen war ich auch draußen, 7,8km Nordic Walking am Rhein entlang. Ich geh jetzt mit meinen Schweinehunden spazieren..so nenne ich seit heute morgen meine Nordic-Walking Stöcke… Weil es gut tut. weil das Frühstück dann besser schmeckt. Und auch wenn ich das jetzt nicht jeden Morgen mache, wie ich mir natürlich adrenalin- und endorphingedoped mal wieder vorgenommen habe, dann werde ich mir doch für jedes Mal dass ich es schaffe, auf die Schulter klopfen und sagen: richtig so.

So, jetzt muss ich am Beitrag schrieben, sonst wird das wieder nix. Und dann geht’s zu „Belohnung“ fürs Wandern gestern und die Runde mit den Schweinehunden heute morgen mitm Gatten in die Therme. Schönes Wochenende!!

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I survived the festive season..

…loosing 4.7 kg!

Wenn das mal kein erfolgreicher Start ins Jahr 2014 war. Meine Herren, ich habe zwar nie viel über Weihnachten zugenommen, eher übers ganze Jahr.. aber fast 5 kg leichter zu sein nach den Feiertagen ist ein super Gefühl.. und immerhin über 20kg leichter als beim Start ins Jahr 2013! Das kann sich sehen lassen.

Klar war das nicht ganz einfach, eher fürchterlich schwer.. die ersten Tage gingen noch, hab fleißig mitgekocht und mich über die Gerüche gefreut..und auf meine salz- und fettfreie Hühnerbrühe mit Steinpilzen und Gemüse..schön durchgeseiht und somit ohne jegliche Feststoffe..die hab ich mir an den Feiertagen nämlich gekocht um nicht ganz so neidisch neben den Gans-und Hühnerfrikassee verspeisenden Anverwandten zu sitzen.. und sie war wirklich lecker.. auch der letzte eingefrohrene Rest am Neujahrstag noch..eine willkommene Abwechslung zu den Shakes und dank der nicht vorhandenen Salze und Fette auch nicht mehr als aromatisiertes Hühnerbadewasser. Und das halbe mitgekochte Huhn und all das Gemüse landete eben im Essen der Anderen.. das geht gut wenn man nicht alleine ist..

Aber dann kamen sie doch, die kleinen Ausrutscher.. betreffend vor allem beim Kochen stibitzte Fleischfitzel.. aus dem Hühnerfrikassee und einer in der Entstehung befindlichen Gulaschsuppe. Mag ich eigentlich nicht, aber so herrlich mit Zwiebeln und Pfeffer angebratenes Restfilet vom Fondue.. da konnte ich mich nicht bändigen..waren nur zwei Stückchen aber es tat mir schon leid als der Geschmack verflogen war. Hinterher riss ich mich zusammen, die „Jetzt ist es sowieso egal“-Attitüde hatte keine Chance und ich bin brav wieder auf Shakes weitergelaufen. Einmal hab ich mich noch an zwei selbstgemachten Brotsticks aus dem Rest-Pizzateig meines Verlobten zu Silvester vergriffen..das geb ich zu.. aber es hat sich gelohnt (mach immer Knoblauch, Oregano und Basilikum in den Teig). Danach war das Gelüst weg und ich hab brav weitergemacht. Man ist halt nur so stark wie man kann.. und die Situation war auch viel schwerer als hier bei mir zuhause, wo schlichtweg kein Essen ist, dass man stibitzen könnte. Bei Family und Verlobtem zuhause ist eben alles da, ständig Reste, man kocht für die anderen und ist viel mehr konfrontiert als im Arbeitsalltag wo man höchstens mittags beim Lunch mit Kollegen oder mal abends im Restaurant mit Freunden Essen sieht.. und dann nur Kantinenessen, eh nicht so begehrenswert. Geholfen hat mir aber vor allem auch der Austausch mit meinen Gruppenmädels währen der Ferienzeit.. die haben mich ganz ganz sicher vor dem ein oder anderen Ausrutscher bewahrt.. Ich bin eben doch ein Rudeltier. Und sehr glücklich diese Gruppe zu haben.

Klar stimmt mich das nachdenklich, denn später werde ich ja auch in Gegenwart von Essen leben und nicht immer stibitzen dürfen.. Denke ich jedoch an die jetzt schon um 2-3 Größen reduzierten Hosen und Blusen und das wirklich tolle Gefühl einer schon deutlich sicht- und spürbar erschlankten Figur muss ich sagen, so hart es wird, ich will diese 20kg nie nie nie wiedersehen.

Die ganzen 2 Wochen Urlaubszeit hab ich auch keinen Sport gemacht, nur Spaziergänge mit oder ohne Hund, kurz und lang.. sonst wäre vielleicht gewichtlich mehr passiert..naja mittwoch gings mit dem Schwimmen wieder los und Montag startet die Fitnessgymnastik wieder. Donnerstag abend Nordic Walking..Auf dass in den letzten 3 Wochen Beutel-pur-Phase nochmal richtig was geht..danach geht dann das langsame Ersetzen von Beuteln durch richtige Nahrung los.. das Erste was mir vorschwebt ist – lacht mich ruhig aus –  ne ordentliche Portion Sauerkraut. Da hab ich seit fast 2 Wochen richtig Lust drauf. Der Vorteil ist, wenn man es so isst wie ich es mag, also ohne den schmierigen Sabsch der das Kantinen-Kraut tränkt, es garnicht viele Kalorien hat und sich so auch größere Portionen anbieten. Klar, das so geliebte Mettwürstchen drin muss ich weglassen oder auf einen Fitzel reduzieren.. aber das Kraut an sich ist schon ne feine Sache..und deshalb hab ich es am WE einfach mal selber gemacht.. hoffe nur es wird was.. braucht aber wohl eh länger als ich mitrichtigem Essen noch warten muss.

Kann auch kaum noch die Finger von Kochbüchern lassen, konnte ich aber noch nie.. hab schon als Kind darin gelesen.. aber fast nie streng danach gekocht. Muss mich ja gut informieren was die Lebensmittel so an Kalorien mitbringen und wie ich bestmöglich kombiniere und die erstmal nur 160 Kalorien Beuteläquivalent nicht zu überschreiten.. Erfordert viel Planung, das ist bislang nicht so meins..bin eher spontan.. aber das sich sowieso alles dieses Jahr ändert und ich gute Planung auch für Hochzeit, Wohnung/Haus, Umzug etc. gebrauchen kann, lohnt es sich einen Planer aus mir zu machen.

Ich bin jedenfalls hochmotiviert für 2014. Bilder ? Voilá:

02.11.2013

2013.11.02

 

 

 

 

 

13.01.2014

2014.01.13

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..nach ein paar Tagen mehr…

kommt die Routine.. solange das der A(rbeitsa)lltag zulässt. Man gewöhnt sich daran immer nur Pülverchen zu essen und die Gelüste nach anderen Nahrungsmitteln und Genüssen zu ignorieren. Mal mehr mal weniger. Fleisch ist immer noch ein Hirngespinnst dass einen spätestens beim Weihnachtsmarktbesuch überfällt.. Glühwein muss nicht unbedingt sein.. aber so ne Bratwurst oder ein Steak.. ich hab mich immer gefragt, ob ich fleischlos leben könnte.. ich weiß jetzt: ja, aber es fehlt was.. und ich achte schon sehr darauf, dass das Fleisch dass ich bislang verzehrt habe auch aus vertretbarer Herkunft kommt, denn diese Massentierhaltung ist pervers. Lieber selten und dafür gut als ständig und auf Kosten der Tiere. Ja ich weiß, es geht immer auf Kosten der Tiere, klar.. was soll ich dazu sagen.

Die Beutelnahrung lässt sich auch überraschend gut mit dem Alltag vereinen. Man konsumiert eben sein Gebräu während die anderen feine Sachen essen und sagt sich: es ist für einen guten Zweck, für mich und meine Gesundheit. Und die Klamotten passen tatsächlich schon besser.. immerhin sind es in den letzten Wochen auch noch ein paar Kilo weniger geworden (ca. 4 in der ersten und 2 in der 2. Woche), so dass ich heute in eine Hose rumstolzieren kann, die mir schon lange nicht mehr gepasst hat. Motivation pur.

Morgen gehts dann wieder ins Zentrum und auf die Waage.. bin gespannt was sie anzeigt. Sport hielt sich vor allem am WE in Grenzen, war unterwegs zur Fernliebe und das Wetter war nicht so schön wie grade vor meinem Bürofenster. Unter der Woche entfiel zwar die Montagsgymnastik, wurde aber mit Fitnessstudio ausgeglichen und Donnerstags gabs 1,5h Nordic Walking im Dunkeln.. sehr cool.. gerahmt vom 1h Schwimmen am Mittwoch und 45min am Freitag in der Früh.. Morgen weiß ich mehr.. wiege mich zuhause fast garnicht mehr…dann ist die Überraschung im Zentrum größer.

Das einzige Lowlight letzte Woche war das Gefühl einer geschwollenen Zunge was dann Samstag von einen nicht weniger fiesen Gefühl, dass mir etwas im Rachen steckt, abgelöst wurde.. lässt sich mit Tee lindern ist aber immer noch nicht ganz weg. Auch dazu muss die Ärztin morgen Auskunft geben. Hoffe das wird man irgendwie los.

Gesten abend habe ich meine Pulver-Suppe mit ausgekochter Steinpilzbrühe gepimpt. All die fleißig im Wald gesammelten und getrockneten Pilze geben eine herrliche Abwechslung. ob man nun das Pulver einrührt oder es so warm trinkt.. nur ein paar Kräuter mitgekocht, natürlich kein Salz..lecker. Ich versuche immer noch ein bisschen mir den Kram schmackhaft zu machen. Bin eben doch zu sehr Genussmensch..

Dabei hat die Psychologin letzte Woche mit einem Satz nachhaltig Eindruck hinterlassen: Das ist kein Essen, das ist Nahrung, die hält Sie am Leben, die muss nicht schmecken. Recht hat sie und wenn man das so sieht muss man es sich eigentlich nur noch reinkippen und kann zum Tagesablauf übergehen.. und die viele gewonnene Zeit nutzen. Aber irgendwie soll es doch ein bisschen schmecken und je mehr Zeit man sich zum „essen“ lässt, desto länger bleibt man glücklich satt. Und das geht eben nur wenn es nach etwas schmeckt.

Definitiv auffällig ist, dass ich jetzt viel mehr friere als letztes Jahr noch. So ist das eben wenn der Blutdruck sinkt und die Isolation schwindet.. kann jetzt all den Normalos nachfühlen, wenn sie bibbernd durch die Gegend laufen..aber ich bin sicher, wenn es auch jetzt unangenehm ist, im Sommer wird es klasse sein, die warmen Temperaturen zu genießen. Meine Wohlfühgrenze waren immer so 25°C.. mehr brauchte ich nicht.. kaltes Wasser? her damit! Hoffe das bleibt so und ich klappere nicht mit den Zähnen wenn ich am geliebten Tauchbecken in der Sauna vorbeilaufe statt reinzugehen. Wird nächste Woche getestet. Man soll da selbstverständlich aufpassen, weil der Kreislauf Probleme machen kann in der Fastenphase, aber ich habe mich immer sehr gut im Blick behalten, denn auch mit Übergewicht ist Sauna nicht unkritisch.. bin also optimistisch, dass es klappt und viiiel Spaß und Entspannung bereiten wird.

Ja viel mehr gibt es nicht aus der Welt einer Abnehmenden mit Optifast zu berichten.. ich denke richtig spannend werden die Weihnachtstage mit all ihren Versuchungen,..keine Weihnachtsessen, kein Raclette und Sekt an Silvester.. keine Weinproben.. schade aber wie schrieb ich ein paar Zeilen über dieser? Es ist ja für einen guten Zweck. Und es geht durchaus, neben Weinverkostenden zu sitzen und den Neid mit literweise Wasser zu kompensieren. So erlebt am vergangen Freitag mit Kollegen meines Zukünftigen. Ich habe alle Weine ausgesucht und alle zumindest nasal verkostet..und die Nase hat mich nicht getäuscht.. man kann eben auch über reines Riechen genießen .. und die negativen Effekte vom Alkohol gehen spurlos an einem vorbei. Das hat auch was. Faszinierend fand ich auch dass trotz ordentlichem Männeranteils keine Rotweine gewünscht wurden und die Tendenz ganz eindeutig zu den lieblichen Weißweinen ging..Kerner allen voran. Wer hätte das gedacht.. die Herren in meinem Freundeskreis sind dann doch eher die trockenen Rotweintrinker.. vielleicht ist das eine Frage der Branche.. auf die ich jetzt keinesfalls näher eingehen will..:o)

Soviel für heute..liest das hier überhaupt jemand? wenn nicht ist der Zweck ebenfalls erfüllt.. Viva la documentaçion!

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Los gehts…

Dienstag der 29.10.2013, los gehts.. also noch nicht jetzt sofort aber heute abend.

Ich, 31 Jahre alt, verlobt, schon seit Kindertagen übergewichtig und Ingenieurin (interessante Reihenfolge..) habe mich für das Optifast 52 Programm angemeldet um endlich nachhaltig Gewicht zu verlieren und meine Zukunft auf gesündere Beine zu stellen. Heute nachmittag um 16h geht es mit der Eingangsuntersuchung los und dann folgt gleich der erste Gruppenabend. Die Gruppe scheint nicht besonders groß zu sein. 6 Leute von denen 3 nur ein Kurzprogramm absolvieren.

Aber bevor ich einfach drauflosschwafele hier der Link zu den Inhalten des Programms, ich will und muss sie hier nicht in aller Breite hintippen.

Nur soviel: Das OF52-Programm besteht aus 4 Phasen. Zunächst dokumentiert man während der Einstiegswoche 7 Tage lang sein Essverhalten um mit den Ernährungsexperten die Fehler rausarbeiten zu können. Dann geht es für 12 Wochen weiter mit „gebeutelter“ Ersatznahrung in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Im Anschluss daran wird langsam Woche für Woche auf normales Essen umgestellt, über  insgesamt 8 Wochen. Dann folgen nochmal 31 Wochen Stabilisierungsphase in der langsam die Kalorienzufuhr wieder erhöht wird bis man ein Level findet, bei dem man sein dann erreichtes Gewicht halten kann. Über die gesamten 52 Wochen finden wöchentliche mehrstündige Treffen statt in denen Psychologen, Ernährungsberater und Sporttherapeuten mit der Gruppe arbeiten.

Und genau das hat mich vom Programm überzeugt und war zugleich der Hauptkritkpunkt der in den meisten kritischen Stimmen im Netz angesprochen wird. Früher war es wohl nicht so lang angesetzt und auch nicht so umfassend betreut, weshalb die Erfolge fraglich waren.

Ich für meinen Teil habe in den letzten Tagen, Wochen, Jahren gelernt, dass ich unter Gruppenzwang wunderbar funktioniere und halte die Betreuung und regelmäßige Rücksprache für immens wichtig für meinen Erfolg. Über 3 Monate nix Richtiges zu essen gruselt mich zwar, da ich total auf frisches, gutes selbstgekochtes, gebratenes oder gegrilltes Essen stehe (offensichtlich zu sehr), aber ich freu mich irgendwie auch auf einen Pause vom Futterwahn und der ständigen Reizüberflutung die mein Hirn in Supermärkten, Markthallen und Restaurants regelmäßig ausknipst. Wenn ich mir lange keine Gedanken machen muss wass ich heute esse, weil es schon feststeht, schaffe ich vielleicht wirklich einen „Reset“ meiner Essgewohnheiten.

Was ich erreichen will? Naja, ich wiege bei 174cm Körpergröße derzeit ca. 136kg und habe damit Kleidergröße 50-54. Unter die 100kg will ich auf jeden Fall kommen. Mir würde es schon reichen auf eine grade so noch normale Kleidergröße zu kommen, sagen wir 46 maximal. Denn „Designer“, die für Dicke schneidern nehmen meiner Erfahrung nach Ölfässer als Schneiderpuppen..und das ist nunmal nicht unbedingt realistisch. Ich bin zwar dick, ziemlich dick sogar, aber ich habe durchaus eine Taille und eine Figur, die ich nicht nur unter einem sackigen Behang verstecken will.

Ich bin auch kein totaler Couchpotatoe, der seinen Hintern nicht hochkriegt,  schwimme, laufe morgens zur Arbeit, gehe generell gerne zu Fuß raus, geh ins Fitnessstudio und zum Zumba oder zur Fitnessgymnastik und wandere seit einiger Zeit gerne. Letztens erst war ich mit Freunden wandern und bin mir sicher dass keiner meiner fitten Freunde den gruselig steilen Berg hochgekommen wäre mit einem relativ zu meinem Übergewicht dimensionierten Rücksack auf dem Rücken. Ich habe das Nordic Walking für mich entdeckt und liebe nix mehr als oben auf einem Berg angekommen alle Flüche und Strapazen zu vergessen und die grandiose Aussicht zu geniessen…ob auf dem Schwarzen Grat, oberhalb vom großen Alpsee, rund um die Grabkapelle auf den Wirttemberg oder auf dem Tokyo Tower.

Aber natürlich will ich auch zusehen, dass meine noch gute Gesundheit es auch belibt, denn ich mach mir nix vor, das Übergewicht ist sowas von ungesund und ich merke auch, dass die Beschwerden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich habe keine Lust noch dicker zu werden, weil ich mich nicht mehr bewegen kann. Ich bin ja noch jung und will mit meinen künftigen Kindern und meinem Bald-Mann noch viel unternehmen, rumtoben und Spaß haben.

so, für jetzt erstmal genug..mal sehen wass es heute abend zu berichten gibt…

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