Beiträge mit dem Schlagwort: Stabilisierungsphase

keeping it up…äh..down

ja, was denn nun?den guten spirit up, und das Gewicht down..das beschreibt es wohl am besten. Ich habe jetzt akut nicht unbedingt große Not, das Gewicht aktiv unten halten zu müssen, solange ich mich an meine Punktevogaben halte, bleibt es von alleine da. Und das obwohl ind er Sommerferienzeit fast alle meine regelmäßigen Sporttermine ausfallen und die ach so ambitionierten, dann geh ich eben ins Fitnessstudio-Vorsätze nur mäßig fruchten. Vorteil ist dabei wohl, das die Rennerei auf der Arbeit und auch die kräftezehrenden Teilumzugsaktivitäten der letzten Wochenenden den Sportverlust ausreichen zu kompensieren vermögen.

Na und die Zufriedenheit? Ist da, immer mal wieder wird man drauf angesprochen: das ist ja irre, Wahnsinn 40 kilo und so.. das motiviert. Aus die grade zwangsläufig nochmal eingeläutete Ausmistaktion des Kleiderschrankes gestern war schön: vieles ist einfach zu groß, obwohl schon in der Überganszeit gekauft..kommt auf den Markt bzw. unters willige Volk. So ist mein Kleiderschrank nochmal deutlich leerer geworden…und damit übersichtlicher, absolut ein Gewinn.

Zwischenzeitlich esse ich komplett Stufe 3, an manchen Tagen eine Herausforderung, an manchen Tagen immer noch zu wenig. Vielleicht geht  da nochmal mehr, aber jetzt muss ich erstmal schauen, dass ich das auch im Alltag gut eingehalten bekomme. Wobei der Alltag, also 5 Tage arbeiten, kein Thema sind, eher die Wochenenden und der anstehende Urlaub mit allen Feierlichkeiten. Man wurschtelt sich da schon manchmal durch. Denk ich an den Umzugstag, morgens Frühstück.. und dann erinner ich mich erst abends wieder an was..und viel zu wenig trinkt man an solchen Tagen auch.. naja, aber das ist ja nicht die Regel. Nun steht dann noch eine Woche Türkei inkl. türkischer Hochzeit von Freunden an.. da wirds sicher auch nochmal schwieriger .. naja und dann schon bald die eigene Hochzeit..das wird aber handlebar.. wir haben super Essen ausgesucht.. und schwierig ists da eher, sich nicht mal wieder Sekt und Wein hinzugeben.. das hätte aber wohl fatale Folgen, das habe ich bei der halben Flasche Champagner zum Einzug gemerkt.. die knockt einen komplett aus..man ist eben nix mehr gewöhnt.. gab ja seit Oktober bis auf eine Ausnahme keinen Alkohol. Fehlt mir aber nicht wirklich muss ich ehrlich sagen. Genau so wenig wie – absolut überraschend –  die Schokolade.. klar gibt es immer mal wieder einen sehnsüchtigen Blick zu den verführerischen Tafeln.. aber wenn man dann bedenkt wie wenig man davon essen dürfte bzw. wie viel man aufschreiben müsste wenn man sich die Menge einverleiben würde nach der es einem gelüstet.. da bleibt sie dann doch im Regal. Mag auch an dem gelegentlichen Verzehr der Optifast-Riegel liegen, die je schon schokoladig sind, und dem stark entölten Kakaopulver im Quark..aber richtiger Ersatz für die im letzten Post beschriebenen genüsslich gelutschten Riegel sind sie keinesfalls. Wie gesagt, so groß dass man ihnen nachgeben müsste sind die Gelüste bislang nicht…zum Glück.

Nee, nee, jetzt sind schon wieder Wochen vergangenen und der Post gammelte vor sich hin.. viel getan hat sich nicht. Man lebt eben in Stufe 3.

Die letzten 10 Tage war ich dann aber im Urlaub, in der Türkei, bei zwei Hochzeiten und bei beiden stand die flexible Kontrolle auf dem Plan.. man kann ja nix wiegen, weiß nicht immer was drin ist und punktet pi mal Daumen. Das hat aber gut geklappt. Im Urlaub hab ich sogar ein wenig abgenommen. Das macht mich schon stolz, immerhin zeigt es mir, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann und „kleine Sünden“ effektiv ausgleichen konnte. Im Urlaub hab ich dann auch nicht alles aufgeschrieben, es war aber auch immer sehr gleich, und da ich die kleinen Variantionen eh nicht korrekt hätte bepunkten können habe ich eben grob überschlagen. Und das Resultat konnte sich sehen lassen. Nun schreibe ich aber wieder fleißig, einfach auch schon weil es mir Sicherheit gibt. Aber es dürfen sich immer mal weider sonst eher gemiedene Produkte einschleichen.. z.B. gabs in der Türkei natürlich keinen fettarmen Quäse sondern eher weißen Käse, der definitiv viel mehr Fett hat.. aber da von wenig, und „notgedrungen“ fast nur Hühnchenfleisch und Fisch statt Schwein und Rindersteaks…das gleicht sich dann wieder sehr gut aus.. dazu viiiiiel Salat und Gemüse und viel Obst..und Öl an allem möglichen.. aber dafür wurden eben andere Fettquellen eingespart..

Jedenfalls stimmt es mich sehr optimistisch, dass sich fast 8 Tage ganz andere Ernährung nicht negativ ausgewirkt haben, zumindest was das Gewicht angeht.. denn sooo viel Sport haben wir ja auch nicht getrieben, das das alles hätte kompensieren können. Das ist ein gutes Gefühl, dass ich mit in die kommenden Wochen nehmen kann, die ja nicht weniger turbulent werden. Noch zwei wochen Arbeiten, dann letzte Vorbereitungen für die Hochzeit und im Anschluss 2 Wochen Geflitter im indischen Ozean,..sicher ohne Buffets, fettiger aber dafür auch sehr viel aktiver, mit Wanderungen, Schnorcheln und Vulkanbesteigung.. ich freu mich drauf.

Was ich aber doch gemerkt habe: der Genuss von „normalen“ Brötchen und gelegentlichem Kuchen statt des so liebgewonnenen Knäckebrots ließ wieder Müdigkeit und Heißhunger auftauchen.. Ich bin echt kein guter Verwerter dieser Kohlehydratquellen..Naja, muss ich ja auch nicht, wozu gibts Gemüse.. aber Diese Simits, Sesamkringel und kalorienmäßig in etwa mit den guten alten Laugenbrezeln zu vergleichen, sind einfach zu lecker..

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TV, wrinkly raisins and the delicious sensation of melting chocolate back in the 80ies

Yesterday i was watching a series on TV called „Extrem Schwer“ – extremly overweight/hard/difficult. The plot of this show is that a really overwight Person tries to loose its weight during a year of coaching, sport and change in eating behavoiur. The person in this particular episode was a 224kg guy, who lived and worked at his parents house, helping his father with his business. He was a former football-Player, who stopped training over ten years ago pretty abrubtly and never adjusted his eating behavoiur, regarding the massive reduction of physical activity..at least that is, what he claimed caused his extreme obesity.

From the start i was quite sceptic if he would at all be successful, regarding his initial motivation. It seemed, as if he was joining the program rather based on his parents wishes than his own urge to change his life. His father refused to hand down his business to his already involved son, claiming he sees him not in the physical shape to run the business or even keep up with 8h straight work per day. according to the interview, the son behaved more as an employee than an aspiring leader.

Whatever, he started quite enthusiastic but was soon facing first bumps in the road, having a breakdown and being forced to lay of sports due to a hospital stay. But dafter all, he came very close to his goal of loosing 35 kg after the first 3 months. But after that he seemed to have lost his motivation, and the , in my opinion quite convincing and motivated coach, had a hard time getting him engaged in his action plan.

So why am i telling you about this? My impression after following the episode was: you really need to have a certain level of intrinsic motivation to be successful..and stay successful. There has to be a certain level of grievance that forces you to take action and keeps you on your toes.

I was really shocked that the guy did not seem to feel this after the first months. If you watch him, with his big big belly, that kept his thighs bumping into it with every step or stair he takes..his obvious inability to see anything of his body below his breast..

After my experience, you surely loose perspective of how fat you really are.. absolutely.. only pictures and videos show the real you, mostly in contrast to „normal“ people or even objects. Even a Mirror only lets you see what you want to see, because you kind of blend out the truth.

In the end I lost interest in the show when he found excuses one after the other not to participate in the offered actions. That again shows that he really did not want to be helped to lead a healthier life.. he was not ready to skip the fatal habits he had grown so used to over such a long time. But that is what is essential for any lasting success. You really need to be willing to start fresh, accept the costs and commit to keeping up the spirit, come what may. And in order to do so, you really need to want to succeed, because the motivation to please others won´t be enough.

And after almost 600 words in English it might be the right time to let you know why the hell i started writing this article in a different language.. well, i guess i am just inspirated by all the blogs and articles i’ve come to read in english in the past weeks and months..and just wanted to try if i can put my experiences down in understandable written english…so be my guest judge me..;o) After all: writing in english is not the reason for me being quiet for quite some time since my last post.. reasons for that have rather been my full time job, sports, flat-hunting for my fiancé and sometimeinthefuture-me as well as the preparations for our wedding in early october..

In one of our last psycho-sessions our assigned psychologist was absent due to sudden ilness. So we had a substitute filling in for her. That was some nice experience, because its always an experience to have another perspective reflecting your achievements.. for me at least. She did a nice little experiment with us, she called it „eating with beginners spirit“ – very freely translated, i guess.

The task was to choose a single raisin from a plate, really choose it, not just take it and place it right in front of us. We were then asked to really look a it, inspect it, only with our eyes at first, then touch it, feel it, smell it..step by step, make associations, notice what ist nice about it, what is weird, really recognize our feelings during this inspections, reflect the thoughts that enter our mind. After those several minutes of „establishing a connection“ to „our“ raisin, we were then allowed to put it in our mouth, not chew, but first feel it, taste it..then softly take one bite at it, then feel and taste again..and again.. after all experience a very slow, observing and attentive eating operation of a single raisin.

After having stretched this experience to the fullest and taking a short break to really loose the taste of the raisin in our mouths, the next step was to just grab any amount of raisins – as we would usually do – put them in our mouths, chew and swallow them the „conventional way“.

Not surprisingly, we did not enjoy the second part of the experiment quite as much as the first.

So what is the Plot of the little raisin-story? Eating something like its the first time can really give you back that great experience all kinds of foods have to offer: special tastes, consistencies, smells, feels…and it really is eating in/at another dimension. How much one can enjoy the taste of a raisin, who – like me – normally is not very fond of those wizen, dry grapes that you find everywhere, from cakes over granola to spanish spinach.. To be honest i did not get a flash of positive associations with that wrinkly raisin in my hand or mouth.. i merely rememberd my habit of eating those delicious belgian jaques chocolate pieces, my grandma gave us back when we were kids. I always broke off one single bar, wrapped a piece of the aluminum foil around the small part, that had the person on a horse embossed in it, an then slowly sucked off the melting sweet chocolate from the opposite end of the bar…there was no greater combination of taste and feel than melting milky chocolate. That´s what i was thinking about during that raisin experiment.

One should really take the time to enjoy food as much as possible, take the time, really get in touch with what you put in your mouth. It´s absolutely worth ist.

So, if by now you´re wondering what this post is really about..you are not alone.. i even have a hard time choosing a headline.. the result you see above.. maybe that is because this article grew over some weeks and in several sessions. It´s an experiment..after all, i just wanted to write something again.. and in english.. have fun with the result.

So long!

To make sure that there is at least some relevant sense to this post: i´ve reached stabilisation at 96kg..what puts me down to a total of -40kg after 41 weeks….and i am really happy about it..not to say proud.

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Finally….

..ich bin ein UHU (wiege weniger als 100kg…für die, die denken ich bin plötzlich so eine Art ehrwürdige Eule und freu mich drüber)

Eigentlich hasse ich diese albernen Bezeichnungen und Phrasen wie „in alte Gewohnheiten/Muster zurückfallen“, „die Ernährung umstellen“, etc.. aber ein UHU bin ich nun, offiziell seit vorvorletztem Dienstag, denn da zeigte auch die Waage im Zentrum zum ersten mal vor dem Komma nur noch 2 Stellen..und dahinter eine 5. Ein Wahnsinns-Gefühl. Wobei man sagen muss, es ist nur eine Zahl auf der Waage. Morgens, entleert und nackig auf der Waage hatte ich sie schon vor ein paar Tagen mal, aber eben nicht beständig..wie jetzt seit den Dienstag. Ein kleines Highlight in der Früh aber beim Frühstück schon wieder vergessen..was an sich zeigt, dass das Gewicht nicht alles ist. (Ge)Wichtig für mich ist eher die sich immer noch verändernde Form meines Körpers..also das er eine definierte hat. Und die sieht man und fühlt man, egal ob ich manchmal nur von links nach rechts laufe, mich im Spiegel oder nem Fenster seh , mich am Rücken kratze und dabei keine Röllchen und Poster fühle sondern feste Muskeln und Knochen.. unter schlabbriger Haut, klar, aber ich fühle sie .. und ich sehe sie. Oder ich sitz im Auto und sehe wie dünn meine Oberschenkel geworden sind.. oder pass einfach so in einen Stuhl mit Lehne..recht und links schnürt nicht nur nix ein, es bleibt auch noch Platz. irre.

Das mag für jemanden der nie so fett war wie ich nix Besonderes sein aber man muss sich mal vorstellen, dass ich ja eigentlich seit der Grundschule, 2./4. Klasse dick war. Nicht irre dick aber auch alles andere als schlank oder nur ein bisschen mollig. Ich kenn das also garnicht, wie das ist, so einen Körper zu haben. Und deshalb bin ich schon auf eine Größe 44746 stolz und hab kein Problem damit sie zu zeigen.. naja fast kein Problem, den Bikini, den ich mir schon gekauft habe werde ich mir erst noch ein bissl im Fitnessstudio erarbeiten. Aber ich hab am WE unzähliche gleichfigürliche gesehen, die ohne Bedenken „indermitteohne“ rumlaufen.. warum also ich nicht?

Shoppen wird auch grad zur Droge. Kein Wunder, ich kann einfach so in nen Laden gehen und muss nicht am Ende der Stange suchen sondern kann mittendrin  anfangen zu probieren. Das klingt normaler als es für mich ist. War am vorletzten Freitag mit Schwester und Mama shoppen, und wir waren in Läden wo ich früher nur andere mit Kleidern versorgt habe, für mich musste ich da nicht mal gucken und wenn es was in großen Größen gab, dann war man da mit zwei Blicken durch. Jetzt kann ich tatsächlich nicht nur selber gucken, ich habe Auswahl. Ich kann es mir leisten, wählerisch zu sein. Klingt jetzt vielleicht dramatischer als es ist, ich hab immer was zum Anziehen gefunden und musste auch aus Not nie was tragen das mies aussah. Aber es ist einfach eine Umstellung, in einem Laden wirklich gucken zu können, nicht vorher schon zu wissen, dass es eh nix gibt. So hab ich dann auch gleich ein schönes Kleid erstanden und Sonntags drauf stolz getragen. Bis zum Knie gehts..kräftige, muskulöse Waden habe ich immer noch, blaue Flecken, Tattoo und Kratzer auch.. aber das ist auch OK so, so dünne, grazile Stelzchen werde ich nie haben…da muss ich nicht drauf warten.

Am WE konnte ich sogar in meinem Kinderzimmerkleiderschrank shoppen gehen, da ging nämlich noch ein altes Jeanskleid von mir, das ich früher (ja, das darf man sagen, wenn es mehr als 10 Jahre zurück liegt, auch wenn man erst 32 ist.) sehr gerne getragen habe…zuletzt mit 15 glaube ich.. reingeschlüpft..und es passt..irres Gefühl.

Und beim Paddeln am WE war mal nicht meine Seite vom Boot die tiefste Stelle..auch cool. Man ist doch um einiges unbeschwerter unterwegs. Und auf den Fotos erschrickt man nicht angesichts der Masse die da erst richtig sichtbar wird.. man denk, joa, so seh ich jetzt aus. Früher ist mir auch immer erst auf Fotos so richtig klar geworden wie dick ich eigentlich bin. Man gewöhnt sich doch erschreckend schnell and ie einen umgebende Masse, man blendet sie schlichtweg aus. Und es sind dann immer Kleinigkeiten die einen erinnern, was die Realität ist. Ein Stuhl, der garnicht soo eng aussieht, es dann aber doch ist. Ein Drehkreuz bei dem man sich seitlich dreht um nicht anzustoßen.. und auf das man hinterher ungläubig guckt…pass ich da wirklich nicht durch??? Eine Hose die auf der Wäschespinne neben der eines „Normalos“ hängt.. und sooo viel mehr Platz braucht..

Der Blick ist oft ziemlich verklärt. Auch sagt einem ja nicht ständig jemand, Mann bist Du fett.. warum eigentlich ? Klar, man ist generell höflich und will niemandem zu nahe treten. Schade eigentlich. Ich spreche hier sicher nicht für die breite Masse aber eben für mich. Und ich wäre dankbar gewesen hätte jemand mich gepackt und gesagt: So geht das jetzt nicht mehr weiter, wir machen was. Ich kann natürlich verstehen, dass das keiner macht, wäre ja Arbeit und man könnte sich ne blutige Nase holen. Das macht kein Fremder einfach so….aber auch kein Freund? kein Familienmitglied? Warum? Weil man ggf. zickig reagiert? Und zuerst mal blockt? Was erwartet man denn? Ich glaube es kommt hier zu seeehr viele Missverständnissen. Man hat als Dicker nicht nur einen Fettpanzer, oft auch einen künstlichen Selbstbewusstseinspanzer, der einen sehr viel resoluter erscheinen lässt als man ist. Der oft vorhandene und geliebte Humor von Dicken ist nicht selten nur eine Schutzfunktion, zumindest zu einem großen Teil.. soo lustig ist das Leben nämlich nicht.. aber es geht einfacher wenn man sich selbst drüber lustig macht…bevor es andere machen.

Ich für meinen Teil hab mir insgeheim immer gewünscht, dass jemand mal so viel Interesse und Engagement zeigt, mit mir über den ersten Satz hinaus übers Abnehmen zu sprechen. Ich bin (mittlerweile) ziemlich schlagfertig und wohl auch immer schnell sehr direkt, so dass alle schnell eingeschüchtert sind.. sich entweder denken, ok, die will nicht, ok, die hats im Griff..was selten stimmt. So hab ich schon sehr früh reagiert. Ich weiß es noch wie heute: ich war auf der Waage gewesen, Mama war dabei, ich wog 60 Kilo, viel zu viel für mein Alter, dass ich ehrlich vergessen habe, schätze 10/11.. Meine Mama fragte: Und, was willst Du nun tun? Ich sagte: Gewicht halten, reinwachsen.. Damit war das Gespräch zuende..mit einem Lacher auf beiden Seiten.

Das Problem war aber alles andere als gelöst. In der Teenie-Zeit hab ich dann beim BRAVO-Lesen öfter mal Berichte über Programme für dicke Kinder gelesen und die dann zuhause rumliegen lassen, in der Hoffnung, dass man mich drauf anspricht, ob ich nicht auch mal sowas machen will.. direkt zu fragen hab ich mich nie getraut.. dabei wäre es mein sehnlichster Wunsch gewesen. Aber direkt um Hilfe bitten, das kann ich bis heute nicht. Und das ist sicher auch ein Grund, warum ich so dick geworden bin. Es ist eine Art Teufelskreis: Du bist unsicher, wirst gehänselt, frisst den Frust und die Enttäuschung in dich hinein, legst Dir nach und nach ein dickeres Fell zu, wirst schlagfertiger, wirst krasser behandelt, reagierst krasser bis man denk es macht dir nix aus.  Lässt dir keine Schwächen anmerken, fragst nicht um Hilfe. Und weil es so einfacher ist, bietet auch keiner welche an. Und das gipfelt dann irgendwann darin, dass deine so über die Jahre gewachsene resolute Persönlichkeit wohlwollende Menschen davon abhält Dir Hilfe anzubieten, a) weil sie denken du schaffst es allein (auch wenn das offensichtlich falsch ist) und/oder b) du Angebote und vorsichtige Nachfragen automatisiert mit kecken Sprüchen abschmetterst, ohne es zu wollen, reflexartig. Was am Ende herauskommt ist alles andere als zufriedenstellend oder gesundheitsförderlich. Ich reagiere wirklich oft vorschnell, reflexartig. Nicht selten denke ich Bruchteile von Sekunden später: Musste das sein? Das Gegenüber ist verprellt, beleidigt, verletzt und unternimmt keinen weiteren Versuch mehr. Was ich persönlich aber wiederum nicht nachvollziehen kann. Bei Leuten die mich nicht gut kennen, OK, die denken ich wills nicht anders. Aber bei Leuten die mich gut kennen, mit denen ich darüber gesprochen habe,..die wissen dass das für mich ein Problem ist, und die wissen dass impulsive Reaktionen bei mir nicht immer ernst oder persönlich zu nehmen sind.. warum haken die nicht nach? warum lassen die auch alles gleich fallen? bin ich nicht wichtig genug um mal hinter die Fassade zu gucken? Lohnt der Aufwand nicht?

Wenn ich jetzt Bilder von vor gut einem Jahr ansehe denke ich: wenn dieses Aussehen kein Hilfeschrei ist, was dann? Wie kann man ernsthaft glauben dass jemand so glücklich ist? Wie kann man glauben dass sich so jemand im Griff hat und in der Lage ist, sein Leben zu überleben?

Ich bilde mir ein genau diese Scheu vor dem ggf. schmerzhaften Blick hinter die Fassade gegenüber anderen nicht zu haben und ecke deshalb immer wieder an..aber ich habe eben den Drang, Probleme anzugehen und zu lösen, sei es schmerzhaft, es geht einem danach umso besser.. grade wenn man sich eigentlich nicht öffnen will, mir tut es immer gut, wenn mich dann doch jemand knackt und mit mir gemeinsam die Wurzeln des Problems erkundet. Aber es ist natürlich unbequem und längst nicht jeder hat den Mut oder die Lust dazu. Verdrängen ist einfach viel zu bequem..bis zu einem bestimmten Punkt. Und auch diese Beharrlichkeit ist nicht einfach. Noch immer bin ich nie sicher, dass das gegenüber den Einsatz zu schätzen weiß, ihn will oder einfach nur erduldet um nicht noch mehr konfrontiert zu werden. mein Wunsch an dieser Stelle: Mund auf, sagt was ihr wollt udn was nicht. Ich mach lieber ein bisschen zu viel als auch nur einen Funken zu wenig. Schlichtweg weil ich erlebt habe wie es ist, wenn eben genau dieser Funken fehlt.

Was sehr schwer ist: sich selbst zu unterstützen, also Helfer und Geholfener in einem zu sein. Und es ist ggf. auch einfacher anderen zu helfen als sich selbst mit den eigenen Problemen auseinanderzusetzen und sie anzugehen.  Manche Probleme, das sei hier zugegeben, lösen sich auch von alleine in Wohlgefallen auf, wenn man sie aussitzt.. aber das fällt mir seeehr schwer…einfach abwarten, dass jemand oder die Zeit sich meiner annimmt…Warten ist keine meiner Stärken.

Ich bin sehr froh, dass ich schlussendlich dann doch die Kurve bekommen habe und mir Hilfe gesucht habe. Und sicher atmen auch Freunde und Verwandte auf, dass ich es selbst geschafft habe und sie nicht mehr intervenieren müssen.

Im Hinblick auf den UHU-Status: damit das konsequent so bleibt haben wir gestern mal festgelegt, dass ich nochmal eine Punkte-Stufe runterspringe, also wieder weniger esse um ein paar Sicherheitskilos zwischen die böse 100 und mich zu bringen.. gestern waren es schon 1,1 aber es sollen ein paar mehr werden, nur zur Sicherheit, dieses Pendeln um die 100 ist nämlich nervig und demotivierend. Also heissts: ein bisschen einschränken und gucken was passiert.. die Reduktion in der Stabilisierungsphase ist durchaus OK, wenn man sein Gewicht über mehrere Wochen mehr oder weniger gehalten hat und das habe ich ja. Einige Gruppenkolleginnen reduzieren auch nochmal stärker, beuteln wieder tageweise, aber das wäre mir jetzt zu krass, auch wenn ich noch weit vom Ideal-Gewicht entfernt bin. Wohlfühlgewicht hab ich schon, zumindest für jetzt, und will meinem Körper nicht zu viel zumuten.

Hui, so bin ich vom UHU zum Problemlöseenthusiaten geworden..in knapp 1800 Wörtern.

 

 

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Rezepte für Optifastler

Nachdem ich nun völlig umgestellt und produktfrei seit Wochen meine Punkte zu leckeren Mahlzeiten zusammenpuzzle, ist es an der Zeit ein paar davon mal hier vorzustellen. So gab es kürzlich des Öfteren eine wirklich nachahmenswerte Spargel-Hühnersuppe. Die Mengen sind aus Punktverwertungsgründen eher hoch und werden oft nicht auf einmal verspeist, reichen somit also auch gerne für zwei Nichtganzsohungrige…

Spargel-Hühnersuppe   2♥ 4,5♥

2014-05-05 20.33.00400g weißen Spargel 2 schälen, schälen in ca. 1l Wasser mit einer Prise Salz und Zucker ordentlich auskochen. es darf gerne 1/4 bis die Hälfte des Wassers dabei verdampfen. dann die Schalen und Abschnitte rausfischen. In der kochenden Brühe dann ca. 250g in mundgerechte Stücke geschnittenes Hühnerfilet 2♥ garkochen. Die Spargelstangen ebenfalls in mundgerechte Stücke teilen und hinzugeben. Wenn der Spargel nach Geschmack gegart ist Fleisch und Spargel rausfischen und beiseite stellen. Die Brühe mit etwas Estragon und Pfeffer und Salz sowie einem Spritzer Zitrone abschmecken, Hitze reduzieren. Sobald nichts mehr kocht, 2 gute EL mageren Frischkäse 2♥ (z.B. den 4%igen von Netto) und ca. 100g kleingewürfelten Quäse ♥/2 einrühren. Es braucht ein bisschen bis sich der Quäse löst. Wenn das geschehen ist, die Suppe mit dem Zauberstab oder Muskelkraft schön schaumig aufschlagen. Zuletzt Fleisch und Spargel wieder hinzugeben und genießen.

Varianten: statt Huhn 160g Garnelen nehmen oder beides kombinieren. Wer wie ich beim Spargelkochen das Kochwasser vom Vortag aufhebt (z.B. heiß in eine Schraubglas füllen, verschließen, später ggf. kaltstellen) kann die Suppe auch damit und mit grünem Spargel machen.. bei dem bleiben nur nicht immer genug geschmackgebende Abschnitte für die Brühe übrig..

Asiatische Gemüsesuppe   32♥ (4,5♥) …war der Knüller zu Beginn der Umstellung, da wenige Punkte reichen
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200g Staudensellerie 1, 200g Karotten 1, 200g Champignons oder eingeweichte Mu-Err-Pilze 1 in Scheiben schneiden. ca. 1L Brühe aufsetzen und das Gemüse hineingeben. 250g Hühnerbrust 2 in kleinen Stücken/dünnen Scheiben oder 160g Garnelen 2♥ oder eine Kombination aus 125g Huhn 1 und 80g Garnelen 1 mitgaren. Mit Sojasauce, Ingwer und Zitronensaft abschmecken. Gut macht sich auch rote oder gelbe Currypaste oder Garam Masala. Gerne kann man das Gericht für einen höheren Sättigungsfaktor ohne zusätzliche Punkte noch mit 200-300g Shirataki-Nudeln anreichern. Einfach in der Brühe mitkochen, sie nehmen dann den Geschmack der Brühe auf. Zum Schluss kann man, wenn man es mag, ca. 25g Kokosmilch 4,5 hinzugeben. Ist eine ziemlich große Portion, lässt sich super wieder aufwärmen.

 

 

Gefüllte Champignons   1♥ 8,5

wpid-20140407_212124.jpgBei 250g  möglichst großen Champignonköpfen 1 die Stiele entfernen und diese klein würfeln. Ebenso klein gewürfelt werden 100g Quäse ♥/2, ca. 250g Hühnerbrust 2 und ca. 50g Bärlauch oder andere frische Kräuter und eine kleine Knoblauchzehe. Das Gewürfelte dann mit einem Ei Größe M 6 vermengen, mit Pfeffer, Salz, Chili, etc. würzen und in die Champignonköpfe füllen. Je nachdem wie viel Masse es ist und wie groß die Köpfe sind muss man es nicht nur in sondern auch an die Köpfe drücken, so dass sie gut gefüllt sind. Diese werden dann mit der Füllung nach unten in eine beschichtete Pfanne gesetzt und gebraten bis sie sich leicht vom Boden lösen lassen. Der Quäse zerläuft etwas und bildet eine leckere Kruste. Man wendet die Köpfe dann auf die Pilzseite und lässt sie so nochmal ca. 10 Minuten garen. Alternativ kann man die gefüllten Köpfe natürlich auch in einer Auflaufform in den Ofen stellen bis sie knusprig sind. denke ca. 20 min bei 170°C.

Varianten: das sehr eiweisslastige Rezept lässt sich auch kohlenhydratreicher gestalten indem man in die Füllung Brotkrumen, gegarten Reis, Amarant etc. gibt, dann muss man aber entsprechend Punkte hinzurechnen. Geht natürlich auch mit Rind oder Schwein statt Huhn. Hat dann entsprechend mehr gelbe Punkte (je 250g: Rind 12♥, Schwein 6)

 

Sommerliche Spaghetti – warm oder kalt   6,5  7♥ 10♥

Salat50g Spaghetti 4 bissfest in Salzwasser garen. 200g Minitomaten 1♥ halbieren, 100-150g Rucola ♥/2 waschen und leicht zerzupfen und unter die warmen Spaghetti mischen. Aus 1 TL Senf, 2 EL Balsamicoessig, 1TL Honig 1 oder sonstiger Süße und 2TL Olivenöl 10 ein Dressing erstellen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lecker dazu sind 2-3 TL kleine Kapernblüten, hier kann man gerne etwas von der Lake im Dressing verwenden. Das Dressing über Nudeln, Tomaten und Rucola geben. Alles gut durchmengen und mit Parmesanspänen (30g: 7♥) besteuen. Schmeckt warm oder kalt als Salat.

Variante: Statt Spaghetti nimmt man andere Nudeln, z.B. Fussili, Gobetti, Farfalle… nach Belieben…dann empfiehlt es sich den Rucola kleiner zu zerzupfen. Lässt sich so ggf. etwas besser vermischen und bietet sich vor allem für die Variante als Salat an, weil die Spaghetti kalt etwas unhandlich werden. Für den Salat auf dem Bild habe ich bunte Nudeln genommen, gefärbt mit Tintenfischtinte, Rote Beete, Spinat und Kurkuma.

 

Thunfisch-Dip…zu Gemüse oder Fleisch 7,5♥

image150g Thunfisch 3♥  in eigenem Saft aus der Dose abtropfen lassen (Saft aufheben, damit kann man ggf. den Dip etwas flüssiger machen wenn er einem zu dickflüssig wird), 2TL Kapern, 200g Hüttenkäse light 3,5♥, 30g Frischkäse <6% 1♥ im Mixer oder mit dem Zauberstab pürieren. Gewürzt hab ich mit etwas Knoblauch-Chili-Siracha und eingelegten Jalapeños, Salz braucht man nicht, ggf. etwas Kapernflüssigkeit. Variante: Wer keine Kapern mag, lässt sie weg oder kann auch Oliven verwenden, das kostet dann aber einige rote Punkte, ist aber auch sehr lecker. Dazu schmeckt: Reingedippt habe ich einfach gekochte Pellkartoffeln, schmeckt auch sehr gut zu Huhn oder Schwein und Gemüse aller Art, z.B. beim Fondue.

 

 

 

 

Unmengen Sauerkraut wie ich es ma(g)ch  1-5♥ 3,5(5♥)

30g rohen Schinken 1♥ (ich habe immer ein Stück rohen Schinken bei mir zuhause hängen, er trocknet in einem sauberen Stoffsäckchen in der Küche vor sich hin. Wenn man ihn frisch aufhängt sollte man Fett und Schwarte entfernen und ihn gut trockenreiben. So ein Säckchen ist mit zwei Nähten aus einen Küchentuch und einer Kordel genäht. Wenn er so richtig knochentrocken ist kann man mit einem scharfen Messer wunderbar Späne abschneiden, so essen oder eben fürs Sauerkraut verwenden) würfeln und in optional 1TL Öl 5♥ (geht auch „trocken“)anrösten. Mit  100ml Orangen- oder Ananassaft 1,5♥ ablöschen und dann  400g Sauerkraut 2♥ hinzugeben. Ich mache das ganz in einer Pfanne weil ich es mag, wenn das Sauerkraut ein bisschen angeröstet wird. In einem Topf bleibt es natürlich saftiger und man Kann Würstchen oder ein zwei Scheiben Kassler gleich mitgaren lassen. In der gebratenen Variante esse ich dazu meist zwei Pfefferbeisser 4♥ von Viel-Leicht, die kann man natürlich auch vorher in Scheiben schneiden und mit oder anstelle des Schinkens anbraten. Genauso lecker ist Kasseler, gewürfelt oder in Scheiben, gebraten oder nur mitgeköchelt. Grundsätzlich lasse ich alles nur kurz kochen/braten, damit das Sauerkraut seine Vitamine und Co behält. Variante: Statt Saft  125g  kleingeschnibbelte Orange oder Ananas 1♥mit dazu, s. Bild. Zugegeben, auf dem Bild findet Ihr auch noch 125g Hühnchenfilet 1♥ das ich vorher mit dem Schinken angebraten hab. Es gibt unzählige Varianten von meinem Lieblingssauerkraut. (Das mache ich übrigens selbst:  auf 1kg geshredderten Kohl 1TL Salz und dann quetschen was das Zeug hält, ab in den Sauerkrauttopf oder in verschließbare Gläser. Die erste Woche unter Aufsicht in der Küche immer wieder mal zusammenpressen bis das Wasser obenauf steht und ggf. Gas aus den Schraubdeckelgläsern lassen. Danach dann gerne im Keller, erste Probe gabs bei mir bislang immer nach spätestens 4 Wochen, länger konnte ich nie warten)

 

Wildlachs mit Spinat in Leinsaatkruste 12♥ 0,25(5♥)

image125g Wildlachs 6♥ trockentupfen und mit Pfeffer und Kräutern würzen. Ich benutze hierzu meist ein Fischgewürz, das ich mal in England erstanden habe, mit Fenchel und Co.. sehr lecker. Davon kommt auch noch was in das aufgeschlagene Ei 6♥, in dem man das Filet dann wendet. Eingepackt wird es dann in ca. 50g Blattspinat 0,25♥, den man, wenn er frisch ist, vorher kurz mit heißem Wasser übergießen sollte. Dann nochmal durchs Ei und in 10g Leinsamenschrot 4♥ wenden. Ab damit in eine beschichtete Pfanne, ggf. mit 1 TL Öl (5♥), bei mir gings ohne. Von beiden Seiten 1-2 Minuten braten, geht bei den meist dünnen Filets recht fix. Lecker dazu schmeckt Salat oder Pfannengemüse aus Zucchini, Aubergine, Paprika oder einfach noch viel mehr Blattspinat und/oder Fenchel.

Zugegeben, den Lachs in  die Spinatblätter einzuwickeln ist eine ganz schöne Fummelsarbeit. Gerne lösen sie sich im Ei wieder. Aber es ist soooo lecker und der Fisch bleibt herrlich saftig. Hatte oft das Problem dass der ja viel fettärmere Wildlachs trocken wird…so nicht. Es lohnt sich also. Und wenn man so ein kochverliebter Mensch wie ich ist, dem das Zubereiten fast mehr Spaß macht als das Essen.. perfekt. Habe dann übrigens in das übrige Ei den restlichen Leinsamenschrot gemengt und alles als kleinen Bratling in die Pfanne gegeben.. auch sehr lecker. Dazu gab es einen Dip aus magerem Frischkäse mit frischem Bärlauch.

 

Optifast-Frühstück 13,5♥ 9,5….wenn man Zeit und/oder Muße hat oder wie ich einfach gerne frühstückt

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Ein typisches Wochenendfrühstück, wenn ich weiß, dass es erst nachmittags wieder was gibt. Abwechslungsreich und mit Liebe zubereitet. Grundlage ist ein halbes „Schweizer Uri“, ein herrlich knuspriges Baguette-Brot, außen dunkel knusprig, innen hell und weich. Die Dinger gibt’s z.B. beim Stefansbäck und es sind immer zwei auf einmal. Die Hälfte eines solchen Doppelpacks sind ca. 100g, als Baguette bepunktet also 6♥. Anstelle von Butter, die ich auch gerne mal nehme, verwende ich meist mageren Frischkäse mit 4% Fett. Da gibt’s meiner Meinung nach den besten bei Netto. Der auf dem Bild von Aldi hat leider diesen mehligen Beigeschmack vom Verdickungsmittel. Unter der Marmelade darf er dann auch mal dicker sein. Die wiederum mach ich selsbt. Rhabarber pur, 3:1, also viel Frucht und wenig Zucker.. meist noch mit Zitronensaft, weil ich´s wirklich nicht gern süß mag. 20g haben 0,5♥. Außerdem im Bild zu sehen: Corned Beef (25g haben 2♥), hier in der wirklich absolut empfehlenswerten Variante von „Meine kleine Farm„, einem kleinen Vertrieb aus Berlin, der sich darauf versteht, Wurst und Fleisch ein Gesicht zu geben – meat on a mission. Welches Tier dem jeweiligen Produkt sein Fleisch gegeben hat ist 1 zu 1 nachzuvollziehen, inkl. Geburts-und Schlachtdatum, Bauernhof und Schlachter.. alles Bio. Kostet mehr als im Supermakt, ist aber auch viel leckerer, vom guten Gewissen, nicht im Massentierhaltungszirkus mitzuschwimmen ganz zu schweigen. Naja, nicht immer, denn der Spargelschinken (30g haben 1♥) rechts im Bild kommt natürlich genau da her.  :o(  Vielleicht kann ich mich hier mit „der Mix macht´s“ rausreden und Besserung geloben. Zum Corned Beef gehört der Senf und der Spargelschinken sandwicht meiner Meinung nach am besten zwischen Gouda (30g haben 8♥), in dünnen Streifen mit dem Sparschäler geschnitten (Angewohnheit, und so ganz gut dosierbar), und halbierten Mini-Roma-Tomaten (100g haben 0,5♥). Oft schon bin ich belächelt worden für die Geduld, mit der ich die Dinger halbiert auf meinem Brot arrangiere, aber: das gehört für mich zum Genuss dazu. Essen kann jeder, genießen muss man wollen.

 

Oliven-Quäse-Omelette 12,5♥  12

imageLetztens hatte ich mal viele gelbe und fast alle roten Punkte noch übrig.. und rote Punkte..da felen mir gleich Oliven ein.. also hab ich ca. 60g entsteinte grüne Oliven 12♥ (gehen für mich nur von Crespo oder direkt vom Markt) in meiner Pfanne leicht angeröstet und dann 2 mit Schnittlauchröllchen und Pfeffer verquirlte Eier 12♥  drübergegeben. In das noch weiche Ei kamen ca. 100g gewürfelter Quäse 0,5♥. Deckel drauf und bei mittelhoher Hitze stocken lassen. Einmal wenden, fertig. Punkte weg, Hunger weg.

 

 

 

…to be continued.

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Umgestellt…und nun?

Ja die Umstellungsphase liegt bereits hinter mir, sogar schon die ersten beiden Wochen der Stabilisierungsphase. Hier ist man nun komplett produktfrei und isst weiter nach dem Punktesystem.. mit sehr vielen Punkten, die ich bislang aber immer gut in den Tag integriert bekommen habe. Man muss aber dazu sagen dass es nicht ganz normale Wochen waren. Die zweite lag ich nämlich krank daheim im Bett, da kann man dann viel planen und experimentieren,..theoretisch, praktisch hat man auf viel Lust nur nicht aufs Einkaufen fürs Essen wenn es einem die letzte Kraft raubt. Naja es hat dennoch gut geklappt. Mittlerweile können wir die Punkte ja auch selbst berechnen, was aber immer noch hin und wieder zu Verwirrungen führt. So hatte ich am WE Rezepte für Süßkram im Punkte umgerechnet und dabei gelbe mit roten Punkten vertauscht.. die Rezepte enthalten viele Nussmuße und die sind von Natur aus einfach mal rot wegen des hohen Fettgehaltes.. ich hatte sie gelb bepunktet weil ja nur das Muß drin ist aber kein zusätzliches Fett wie Butter oder Öl.. määäp…falsch.. naja, immerhin kam gleich Feedback vom Zentrum wie es richtig gemacht werden muss, Fehler behoben.. und die Dinger schmecken.. sind aus dem veganforFit-Kochbuch dass mir  meinen kleine Sis mal geschenkt hat.. Eigentlich war ich auf der Suche nach Eiweißriegelrezepten, aber die sagten mir alle nicht so zu vor allem wegen der immer verwendetetn künstliche Proteinpulver.. Naja, die Fett-Kohlenhydrat-Pralinen die nun beim Experimentieren rausgekommen sind sind natürliche keine gelbe-Punkte Killer wie ursprünglich gedacht aber dennoch lecker.. nen gelbe-Punkte Killer muss ich mir also so noch überlegen.. momentan vernichte ich die wirklich vielen gelben Punkte zumeist mit Geflügelwurst und Frischkäse beim Frühstück und Fleisch am Abend/ Nachmittag.

Gestern gabs z.B. was sehr leckeres, das ich sicher wieder kochen bzw. brutzeln werde: Gefüllte Champignons mit Hähnchenbrust, Ei, Bärlauch und Quäse.. in der Pfanne gebacken und sehr lecker.. aber auch irre sättigend.. habs über 2h verteilt gegessen, so gings, aber die Portion hätte locker für Zwei gereicht. Das Rezept ist an sich sehr leicht. Ich hab 400g große Champignonköpfe (2 grüne Punkte) gekauft, die Stiele rausgetrennt und ganz klein gewürfelt. 400g Hähnchenbrust (3,5 gelbe Punkte) von allem Gesehns und Fett befreit und ebenfalls ganz klein geschnitten (Hackfleisch wollte ich nicht kaufen, zu viel Fett drin). 50g Bärlauch (0,25 grüner Punkt) ebenfalls klitzeklein gehäckselt und das Ganze dann mit noch 100g kleingewürfeltem Quäse (0,25 gelber Punkt) und einem M-Ei (6 gelbe Punkte) vermengt.. Gewürzt habe ich mit Chili, Pfeffer, Salz, Thymian und Oregano. Die Masse wurde dann in bzw. um und an die Champignonköpfe gedrückt und diese mit der Füllung nach unten in einen gut vorgeheizte beschichtete Grillpfanne gedrückt.. klar der Quäse schmilzt und auch die Pilze geben Ihren Saft dazu, so dass es etwas auseinander läuft. aber wenn man wartet bis sich eine Kruste gebildet hat kann man die Köpfe vorsichtig wenden so dass die Pilze von unten auch garen können.. nach ca. 10 min in der Pfanne war dann alles gar, knusprig und wirklich irre lecker.

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Wie gesagt hätte locker für 2 gereicht.. oder man mümmelt in Etappen. Die Füllung hätte sicher auch für die doppelte Menge Champignons gereicht.. man experimentiert eben..auch glaube ich das sich das Ganze im Backofen sicherlich etwas sauberer und einfacher zubereiten lässt. Aber der Meinige, ein sicher 30 Jahre altes Modell der Marke Seppelfricke, heizt immer mehr die Wohnung als das Essen und bleibt deshalb eher aus.. mehr als 146,7°C schafft er ohnehin nicht mehr. Ich denke immer wieder drüber nach wie cool es wäre fürs mit Essen experimentieren bezahlt zu werden.. aber Koch sein ist dann doch wieder was ganz anderes, das ist ein harter Job, keine lustige entspannende Beschäftigung wie das Kochen für mich und Freunde..denke ich. Dennoch hab ich mir vorgenommen mehr meiner Rezepte zu posten,.. einfach weil sie dann doch zumeist sehr lecker sind und es ja auch anderen wie mir geht und man nie so das ganz perfekte Rezept findet.. und je mehr Rezeptoren sich „da draußen“ im wilden Internet tummeln, desto mehr können auch gefunden werden. Gesten Abend war dann wieder Rudelmeeting, nachdem ich das letzte Woche wegen Krankheit hatte auslassen müssen, war ich um so gespannter was die Waage im Zentrum zu vermelden hat. Und , man glaubt es kaum, es waren immherhin -2,1kg in 2 Wochen.. nicht schlecht, und das ohne Sport.. Das ist jetzt auch schon wieder fast 2 Wochen her, heute Abend ist wieder Rudelmeeting – oder Miezwiegung wie mein Zukünftiger es nennt.

Diesmal bin ich nicht so entspannt.. immerhin liegt eine Woche Urlaub im Quasihotel hinter mir.. Familien- und entspannungstechnisch war das ein absolutes Highlight..kulinarisch aber eher eine totale Durststrecke.   Angefangen beim Frühstück.. mein geliebtes Knäcke gabs zwar aber das schmeckt wie Pappedeckel.. so schwenkte ich um auf dunkle und/oder Körnerbrötchen. Drauf gabs dann zum glück geringfetten Frischkäse oder Camembert..aber Schinken oder Wurst mussten komplett am Buffet bleiben.. viel zu fett und nicht ganz mein Geschmack.. Marmelade gabs auch.. immerhin kalorienreduziert also mit weniger Zucker ab aber so lecker wie fertige Marmelade eben ist..wenn man von herrlicher 3:1-Rharbarbermarmelade verwöhnt ist. Dazu immer noch TomateGurkePaprika..was leckeres Gesundes. Halbpension ersparte mir das Mittagessen aber leider nicht das Abendmahl.. und das war einfach nur gruselig.. es gab zwar immer eine Salattheke aber fast ausschließlich mit schon angemachten Salaten.. und dass da nicht mit Öl und Mayo und Co gegeizt wurde war allem anzusehen.. Lichtblicke waren einfacher Thunfischsalat, eingelegte Rote Bete und Tomate-Gurke-Salate mit wenig Feta drin.. Die Hauptgerichte konnte man fast immer knicken.. einmal gabs gang gut aber zu trocken gebratenen Kabeljau auf fettigem mediterranem Gemüse uns absolut geschmacklosem matschigem Couscous.. Fisch und Gemüse gingen der Rest ging zurück..d as Lowlight war eine vegetarische Variante weil der angekündigte Rollbraten mir zu fett erschien (war er auch)..aber das als Kartoffel-Blumenkohl-Gratin angekündigte etwas dass mir dann auf dem Teller mehr als lieblos angerichtet serviert wurde sah ohne Übertreibung aus wie schon mal gegessen..es war sehr wenig, graugelbvermatscht, ertränkt in Mehlpampenbechamel. mit einer lieblos draufgeworfenen Orangenscheibe die so warm und verwelkt war dass sie mindestens schon ne Stunde an Ort und Stelle lag oder sogar eine Runde durch die Mikrowelle gejagt worden war.. ich habs kurz probiert und dann komplett zurückgegeben. Sowas muss ich mir nicht geben..So griff ich dann an zwei Tagen auf eine Krabbenbrötchen mittags zurück, tädää
imageund gönnte mir den ein oder anderen Optifast-Riegel um irgendwie die gelben Punkte zu vernichten.. böse rote Punkte gabs dagegen genug.. allein über die Salattunken die man nicht immer umgehen konnte aber auch durch das ein oder andere Eis.. wobei eigentlich war es nur eins.. und das mit Sahne und das war einfach im Urlaub mal drin. Am letzten Abend wollten wir uns dann das Abendessen schenken und schön essen gehen.. leider wurde es aufgrund der Spontanität und des Faktes dass es nun mal Karfreitag war nur ein wirklich mittelmäßiges Lokal..das bestelle Steak war gut, der dazugehörige Salatteller eine Frechheit von geshredderter Salatmischung unter plumper Fertigsoße und die sichmalgegönnten Pommes die Grundlage für endlose Reue hinterher.. die Pfeffersoße, Irgendsoeinfertigpamp mit viel gemahlenem Pfeffer bleibt mal unerwähnt.. ein Witz. Wirklich geschockt hat mich aber eigentlich dass das Essen für ziemlich gut befunden wurde….von meinen Mitgereisten.. entweder haben die andere Standards oder wollten es sich einfach schönreden.. aber ich war wirklich enttäuscht. Hätte wohl doch eher Fisch essen sollen aber aller der angeboten wurde war paniert oder frittiert.. und das ist eher Fischvergewaltigung denn eine würdige Art der Zubereitung.

Naja, aber das Essen war ja nicht alles im Urlaub, wir sind herrlich viel mit den Fahrrädern über die Deiche gerast, haben Muscheln gesammelt, Teddys gehäkelt, auf der Promenade geshoppt, über kilometerlange Dünen und durch gefühlte kleine Sandstürme gestapft. Und ich hatte endlich mal wieder mehr als nur ein bis zwei Tage mit meinem Zukünftigen und meiner Family.. das war wirklich schön. Man sieht sich ja viel zu selten und hat dann meist doch nicht die Zeit wirklich was zusammen zu unternehmen oder sich auch nur mal zu unterhalten. Da merke ich extrem wie sehr mir das hier im Süden fehlt.. aber wer weiß wie lange noch.. (ich weiß, ich weiß: nicht mehr lange…)

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